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	<title>Groundhopping Archive - Red Aces Leipzig</title>
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	<description>Non Plus Ultra &#38; Never Surrender Since 2011</description>
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		<title>Wochenendtrip Madrid &#8211; Einmal Hauptstadt und zurück (Oktober/November 2014)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2014 20:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Groundhopping]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um noch einmal dem sich ankündigenden Herbst in Deutschland zu entfliehen, wurde der Entschluss gefasst, noch einmal ein wenig Sonne zu tanken und das natürlich wieder mit Fußball. Der Entschluss fiel recht spontan auf die spanische Hauptstadt, aber gänzlich passend, da man dort auch noch Bekanntschaft hat.  Ganz wach waren wir beide noch nicht, als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://red-aces-leipzig.org/groundhopping/wochenendtrip-madrid-einmal-hauptstadt-und-zurueck/">Wochenendtrip Madrid &#8211; Einmal Hauptstadt und zurück (Oktober/November 2014)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://red-aces-leipzig.org">Red Aces Leipzig</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Um noch einmal dem sich ankündigenden Herbst in Deutschland zu entfliehen, wurde der Entschluss gefasst, noch einmal ein wenig Sonne zu tanken und das natürlich wieder mit Fußball. Der Entschluss fiel recht spontan auf die spanische Hauptstadt, aber gänzlich passend, da man dort auch noch Bekanntschaft hat.</p>
<p><span id="more-1179"></span> Ganz wach waren wir beide noch nicht, als wir noch vor Sonnenaufgang Leipzig verließen um uns auf den Weg nach Berlin zu machen. „Von Berlin ist immer günstiger“ &#8211; diese Weisheit traf wieder einmal zu und ein paar Stündchen später, stieg man dann mit Kaffee gestärkt in den Blechvogel ein. Vom Madrider Flughafen ging es dann zunächst mit U-Bahn (überall diese Drehkreuze, Betrugschance gen unmöglich) in die Ferienwohnung. Dort wurden wir von unserem überaus netten Host erwartet, welcher mit Uns die kleine, aber gemütliche Wohnung teilte. Also fix Sachen ausgepackt und ab in die Stadt. Inklusive Groundspotting im Bernabeu, aber 30 Euro für die Tour, das haben wir uns gewiss nicht gegönnt, auch wenn mal kurz geschaut wurde, ob es ein Weg vorbei an den Drehkreuzen gab, aber ein grimmig dreinschauender Wachmann symbolisierte uns, dass das wohl nicht zu empfehlen sei.<br />
Architektonisch weiß Madrid durch eine Mischung aus Habsburger- und Bourbonenstil zu überzeugen und lädt mit seinen kleinen Boutiquen und Cafés zum verweilen ein.<br />
Der erste Abend wurde demnach auch entspannt mit ein paar Cana´s verbracht, ehe mann dann wie ein Stein im kuschligen Doppelbett versank. Hier lernt man einander erst richtig kennen.</p>
<p><strong><em>Atletico Madrid &#8211; FC Cordoba ( 4:2 , 01.11.2014 )</em></strong></p>
<p>Samstag war dann Matchday. Der Morgen wurde entspannt in der Altstadt bei einem kleinen, leckeren Frühstück samt Kaffee genossen. Absoluter Preisschlager &#8211; 2 Oiro pro Person. All das unter herrlichster Sonne. Noch ein wenig in der Stadt rumgestöbert und paar neue Sneaker abgegriffen, ehe man sich gegen 16.00 Uhr langsam Richtung Süden aufmachte. Atletico gegen Cordoba. Die Erwartung war entsprechend hoch, immerhin spielt hier der amtierende spanische Meister und Champions-League Finalist.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/11/madrid1.png" rel="attachment wp-att-1551"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1551 size-medium" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/11/madrid1-300x223.png" alt="madrid1" width="300" height="223" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/11/madrid1-300x223.png 300w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/11/madrid1.png 507w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></center>Auf der großen Allee zum Calderon etliche kleine Tavernen, die schon mit allerlei Leuten gefüllt den Fußball-Samstag eröffneten. Der Stadionvorplatz war dann übersät mit kleinen Imbissbuden (Erdnüsse, Sonnenblumenkerne und Co). Wir waren dann schon recht früh im Stadion, nachdem wir die alte Treppe in den Oberrang auf der Gegengerade nahmen. 1,5 Stunden vor Anpfiff. Das ist mehr als untypisch für den spanischen Fußballfan. Aber wir mussten ja noch ein paar obligatorische Bilder machen, das kostet ja auch seine Zeit, jeder knipst ein mal den anderen, tausende Panoramas, den Sonnenuntergang hinter dem Flutlichtmasten einfangen und so weiter, ihr kennt das ja..</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/11/madrid3.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1550 size-medium" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/11/madrid3-300x224.png" alt="madrid3" width="300" height="224" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/11/madrid3-300x224.png 300w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/11/madrid3.png 510w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></center>10 Minuten vor Anpfiff war das Stadion dann auch mit über 50.000 Zuschauern mehr als gut gefüllt, auch der Gästeblock im Oberrang gegenüber der Heimkurve war in ein Grün getaucht, Cordoba machte vor dem Spiel aus dem Block ein wenig Welle, konnte sich aber natürlich während des Spiels nicht durchsetzen. Ein schöner Moment für alle, welche sich von Support und Fankultur begeistern lassen, war es auch für Uns, als die Heimkurve es fast das ganze Spiel über schaffte, die komplette Haupttribüne und unsere Gegengerade mitzuziehen. Diese war gut gemischt mit Familien, viele Gruppen mit männlichen, eingefleischten Rentnern und vielen Studenten. Aber ganz egal, wer es war, sie waren mit Herz bei der Sache und gaben sich der Eigendynamik hin. Diese wurde natürlich von den 6 Toren erheblich subventioniert.<br />
In der Halbzeit an den Gastro-Ständen auch kaum Wartezeit. Dort gibt es allerdings nur alkoholfreies. Da wurde einem klar, warum die Spanier alle noch vor dem Stadion bis kurz vor Anpfiff trunken. Die alkoholfreien Angebote sind dafür im Vergleich zu deutschen Stadien echt preislich angenehm, zweimal eine 0.5er Cola und das alles mit einem 5er bezahlt. Essen ist im Stadion definitiv nicht zu empfehlen, wenn auch nicht gekostet. Chips und abgepackte Sandwiches.<br />
<center><br />
<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/11/madrid2.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1552 size-medium" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/11/madrid2-300x225.png" alt="madrid2" width="300" height="225" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/11/madrid2-300x225.png 300w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/11/madrid2.png 508w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
</center></p>
<p>Die Stimmung baute sich in der 2. Hälfte noch ausund entwickelte sich wirklich zu einem sehenswerten Support, die bekannten Evergreens brachten die Haupttribüne zum Wackeln und die Heimkurve konnte durch in Deutschland (fast) unbekannte und kreative Rhythmen und Melodien überzeugen.<br />
Nach dem Spiel verloren sich die Massen dann in einem riesigen Trott in Richtung Innen- und Altstadt und bevölkerten die Tavernen vom Stadion bis zum Plaza de Mayor.</p>
<p>Das Stadion kann sowohl im Hellen al sauch im Dunklen absolut imponieren und sicherlich für uns beide eines der schönsten Stadien, die wir bislang besuchten. Auch absolut genial, dass hier alle per Fuß anreisen, weil das Stadion mitten in einer urbanisierten Zone steht und daher keine Möglichkeit für große Parkplätze bietet. Es sieht affengeil aus, wenn im Schein des Flutlichts, welches noch aus dem Stadion leuchtet, tausende Menschen in den Gassen Madrids verschwinden. Diesem Zauber gaben wir uns auch hin und versanken noch in einer der tausenden Bars auf ein paar Bierchen. Preislich merkt man eindeutig, dass hier die Finanz- und Wirtschaftskrise eingeschlagen hat und erheblich die Essens- und Getränkepreise nach unten drückt. Hier kommt man also günstig durch. Als Tourist mag man das positiv sehen, jedoch können die Spanier darüber wahrscheinlich nicht schmunzeln.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/11/IMG_1551.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1545 size-thumbnail" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/11/IMG_1551-350x141.jpg" alt="IMG_1551" width="350" height="141" /></a></center><strong><em>other stuff:</em></strong></p>
<p>Die anderen Tage wurden dann mit einem Abstecher in die Einkaufsstraßen von Madrid verbracht, so wie einem Besuch im Museumsviertel, dem Retiro und dem schwebenden Caixa-Forum.<br />
Am Abend dann noch mit Insidern unterwegs in den Bars des Homosexuellenviertels, welches kulturell und gestaltungsmäßig zu überzeugen weiß. Viel Industriecharme, viel Streetart und kleine Bars. Diese bilden einen schönen Gegenpol zu den großen, unpersönlichen Tavernen der Hauptstadt. Hier muss man sein nächstes Bier nicht bestellen, es kommt sofort, nachdem das alte leer ist. Welch Service!</p>
<p>Das kleine Viertel, welches durch viele Schwule und Lesben bevölkert wurde und dadurch seinen Charme und seine Gestaltung bekam, hat auch eine besondere Geschichte, mit dieser es in dieser Form auch einmalig ist. Die „neuen Einwohner“ sorgten vor etwa 10 Jahren dafür, dass viele Einheimische den Weg zurück dorthin fanden, nachdem das ehemalige von Drogenhandel und Prostitution belastet Viertel, durch jene einen neuen Touch bekam,die Negativbelastung verschwand und spezielle Etablissement ersetzt wurden, indem sich viele Homosexuelle dort ansiedelten und das Viertel davon befreiten. Es entstanden Clubs, kleine und private Boutiquen, Ateliers und Bars. Eine wunderbare Entwicklung und ein toller Dienst, der dort für die eigene Stadt verbracht wurde. Dort fühlt man sich absolut wohl!</p>
<p>So schaltete man dann auch mal ab, ließ den Fußball mal außen vor und unterhielt sich in entspannter, erweiterter Runde über Gott und die Welt. Tauschte Eindrücke aus und freute sich nebenbei auch über angenehme Tabakpreise, welche 3 von 4 Leuten ein kleines Funkelnin die Augen trieb.</p>
<p>Am vierten und letzten Tag wurde das Wetter langsam auch ostdeutsch und der kalte Wind setze selbst in spanischer Steppenlandschaft ein. Also noch schnell in eine der üppig ausgestatteten Bäckereien eingeschneit und was auf die Faust geholt, ehe es dann Richtung Leipzig ging. Also ab in den Flieger, am Abend dann in Berlin gelandet und im Auto nach Leipzig hörten wir dann, komplett fertig vom Tag, ein absolut langweiliges 0:0 unserer Rasenballer gegen K´Lautern.</p>
<p>Und so spontan wir in den Gassen Madrids standen, sahen wir uns auch wieder in unserer Messestadt. Obwohl das bestimmt nicht unser letzter Besuch in Spanien gewesen sein wird, ein Ground in vier Tagen &#8211; das war eigentlich mehr als suboptimal&#8230;</p>
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		<title>Wisla Kraków &#8211; Piast Gliwice (28.7.2014 &#8211; 1:1) &#8211; rausgeworfen!</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/groundhopping/wisla-krakow-piast-gliwice-28-7-2014-11-rausgeworfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2014 19:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Groundhopping]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bleibt der Bericht über die Krakauer Fans fast gänzlich aus, die Partie klingt eindeutig spannender, als sie eigentlich gewesen ist. Der Boykott der Heimfans hielt an, Karta Kibica und anderer Unsinn sind seit der EM2012 zum Standard geworden. Neben den Daten wie Name, Geburtsdatum und Identifikationsnummer, erfasst die Karte auch ein Lichtbild der Person. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier bleibt der Bericht über die Krakauer Fans fast gänzlich aus, die Partie klingt eindeutig spannender, als sie eigentlich gewesen ist. Der Boykott der Heimfans hielt an, Karta Kibica und anderer Unsinn sind seit der EM2012 zum Standard geworden. Neben den Daten wie Name, Geburtsdatum und Identifikationsnummer, erfasst die Karte auch ein Lichtbild der Person. Ohne deren Besitz kommt man, speziell als Auswärtsfan, nicht ins Stadion.</p>
<p><span id="more-1175"></span><br />
Für Ausländer, so hatten wir uns informiert, reicht allerdings bei einem Besuch eines Spiels in Polen, die personalisierte Variante der Tageskarte und so fuhren wir mit unseren Persos und der Hoffnung daran zum Stadion.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0022.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1528 size-medium" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0022-300x224.jpg" alt="IMG-20150107-WA0022" width="300" height="224" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0022-300x224.jpg 300w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0022-1024x765.jpg 1024w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0022.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></center><br />
Interessant zu betrachten war es, dass die beiden großen Stadien in Krakau nur gute 500 Meter Luftlinie auseinander liegen. Das Stadionumfeld ist von riesigen Teerflächen und viel Wiese gekennzeichnet und lädt den ein oder anderen Krakauer auch zum Familienspaziergang, es gibt ein dutzend Stationen zum Ausleihen von Longboards, Inlineskates etc. &#8211; Und irgendwann hatten wir uns dann bis zum Stadion gekämpft, das Henryka Reymana stellte uns seine erste Hürde mit dem Finden des Kassenschalters. Es gab genau zwei mögliche Wege am Stadion, für die man sich hätte entscheiden können. Unser führte natürlich genau zum Gästeblock und nicht zum Ziel und wir watschelten den ganzen Weg wieder zurück und dann sahen wir sie:<br />
Die Tageskasse. Eine Kasse mit 8 Schaltern. Und eine Schlange, welche ungelogen 500 Meter lang war. 1 Stunde bis Anpfiff. Wir stellen uns also an, die Uhr tickt. Noch gute 45 Minuten, 5 Meter gut gemacht. Halbe Stunde bis Anpfiff, weitere 5 Meter. Langsam bekamen wir Frust und waren wie man so schön sagt „mit der Gesamtsituation unzufrieden!“</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0018.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1524 size-medium" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0018-300x224.jpg" alt="IMG-20150107-WA0018" width="300" height="224" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0018-300x224.jpg 300w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0018-1024x765.jpg 1024w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0018.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></center>Erstaunlich war allerdings, dass die ganzen anderen Krakauer, welche anstanden, erstaunlich ruhig blieben, obwohl auch sie definitiv realisierten, dass man nicht mehr pünktlich ins Stadion kommen würden. Also begannen wir damit uns in kleinen Gruppen oder Einzeln, systematisch vorzudrängeln, was uns auch gut gelang. 20 Minuten nach Anpfiff betraten wir dann den Raum mit der Kasse und den 8 Schaltern, welcher sich direkt im Stadionunterbau befand. 8 Schalter waren nun also im Einsatz und an jedem einzeln, saß eine bildhübsche, junge Polin. Allerdings saßen jene eher dort um dem gemeinen Familienvater zu gefallen, welcher in Herrenrunde das Spiel besucht anstatt wirklich gut und schnell zu arbeiten. Geschäftsmodell ökonomischer Sexismus &#8211; eklig.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0020.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1527 size-medium" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0020-224x300.jpg" alt="IMG-20150107-WA0020" width="224" height="300" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0020-224x300.jpg 224w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0020-765x1024.jpg 765w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0020.jpg 956w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a></center>Wir kamen dann auch irgendwann an Kasse 4 und dort wurde uns erklärt, dass wir auch als Ausländer ohne Karta Kibica nicht reinkommen, diese könnten wir allerdings in einem anderen Raum gegen eine kleine Summe beantragen und nach sofortiger Ausstellung derer, könne man sich dann wieder anstellen und Tickets kaufen. Die Information, dass für uns Ausländer der Personalausweis reicht, sei eine Fehlinformation gewesen. Ich schaute nach links und dann nach rechts zum Rest der Gruppe und stellte fest, dass ich mir dies eben nicht eingebildet hatte und wie auch ihre Gesichter einschliefen. Wir standen mehr als eine Stunde an, draußen stehen immer noch 200 Leute ohne Tickets und dann so eine Aussage. Wenn man das in Deutschland abziehen würde, wäre das alles nicht so entspannt geblieben, daher wie schon erwähnt, bemerkenswert, dass die Polen so ruhig und geduldig blieben. Auch wenn sie eventuell schon ahnten, wie ruhig es auf den Rängen bleiben sollte.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0019.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1526 size-medium" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0019-300x224.jpg" alt="IMG-20150107-WA0019" width="300" height="224" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0019-300x224.jpg 300w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0019-1024x765.jpg 1024w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0019.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></center>Da standen wir nun also ohne Tickets im Stadioninnenraum. Und sahen eine Treppe die nach oben führte, zur Neuanmeldung für die Karta Kibica. Fest entschlossen diese Karte nicht zu kaufen, wagte man trotzdem denn Versuch irgendwie von dort aus reinzukommen. In der nächsten Etage angekommen, standen wir dann auf gleicher Höhe mit der Heimkurve, schräg links von ihnen und hinter einer riesigen Glaswand. Wir konnten allerdings von dort aus prima das Spiel beobachten und wurden erst nach der Halbzeit entdeckt und hinaus geworfen.<br />
Immerhin fast noch 40 Minuten Fußball gesehen und ein aktionsloses Stadion, was nicht das Wisla Kraków vertreten hat, wie man es und seine Fans kennt. Aber die aufgeführten Gründe des Boykotts rechtfertigen denselbigen zweifelsohne. Am Ende ging das Ding übrigens 1:1 aus und gute 4000 Zuschauer fanden den Weg ins Henryka Remana.</p>

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		<title>Bohemians Praha &#8211; Sparta Praha (25.7.2014 &#8211; 1:2)</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/groundhopping/bohemians-praha-sparta-praha-25-7-2014-12/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2014 19:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Groundhopping]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da man sich urlaubsmäßig diesem Jahr so oder so dem Osten Europas annähern wollte und uns die Reise am Vortag von Dresden nach Prag geführt hatte, kam uns die Partie wie gerufen. Zumal auf Einzelkontakten beruhend ein ganz guter Draht zu den Bohemians bestand. Ein Tag vorher kam dann in Prag an und begab sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da man sich urlaubsmäßig diesem Jahr so oder so dem Osten Europas annähern wollte und uns die Reise am Vortag von Dresden nach Prag geführt hatte, kam uns die Partie wie gerufen. Zumal auf Einzelkontakten beruhend ein ganz guter Draht zu den Bohemians bestand. Ein Tag vorher kam dann in Prag an und begab sich erstmal gen Hostel, welches um die Ecke vom Bahnhof lag, was sich später für uns noch als ideal herausstellen sollte.</p>
<p><span id="more-1173"></span></p>
<p>Über das Hostel konnte man auch kaum meckern. Dann auch noch den Smoking-Room bekommen, na gut, wenn sie wollen, rauchen wir auch mal im Zimmer. Aus dem Fenster ging auch schlecht, da dieses durch Gitterstäbe gut abgesichert war, vor dem Blick in den Innenhof. Hatte schon ein bisschen Knast-Feeling, aber durchaus lieblich für Prag.</p>
<p>Am frühen Abend mussten wir dann noch einmal hinaus nach Bohemians fahren und zwar um die Tickets für das Spiel am nächsten Tag zu kaufen, Abendkasse mag der Prager scheinbar nicht so. Ist zumindest unsere Erfahrung nach mehreren besuchten Spielen im Prager Stadtgebiet. Der Fanshop in dem es die Tickets gibt, befand sich direkt unter der Haupttribüne am Stadion. Das Dolicek liegt inmitten eines Wohngebietes und ist von Häusern umzogen. Weist eine kleine überdachte Haupttribüne auf, die Fankurve hinter dem Tor und eine kleine Gegengerade mit anschließendem Gästeblock.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0015.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-medium wp-image-1531" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0015-224x300.jpg" alt="IMG-20150107-WA0015" width="224" height="300" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0015-224x300.jpg 224w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0015-765x1024.jpg 765w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0015.jpg 956w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a></center>6 Tickets haben wir noch problemlos bekommen, allerdings nur für die Kurve der Bohemians, was sich aber am Spieltag selbst, als gute Option offenbarte.<br />
So. Nun standen wir also am Stadionrund und hatten unsere Karten in der Hand, das Spiel ist ja nun aber leider erst morgen. Also, was machen? Die aberwitzige Idee kam uns allerdings schnell auf, in dem man vernahm, dass das Stadion ja offen sei. Kurzen Blick geworfen und man stand auf der Haupttribüne und sah unten auf dem Rasen die erste Mannschaft ihr Abschlusstraining für morgen abhalten. Hinter den Wohnblöcken strahlte die Sonne auf uns herab, ein süßlicher Duft erfüllte uns und das Stadion und wir hatten einen dieser perfekten Momente. Mehr als ein Panorama.</p>
<p>Gleiche Zeit, nur einen Tag später waren wir dann in größerer Runde in der Bahn zum Stadion, welche gut gefüllt mit Anhängern der Grün-Weissen war. Aus dem Zentrum bis raus nach Bohemians zieht sich die Fahrt schon, aber man wird mehrmals mit einem schönen Ausblick über die Moldau und den Stadtkern belohnt. Am Stadion dann ordentlich was los, Polizeipräsenz war deutlich überzogen, wenn gleich man aber auch eingestehen muss, dass sicherheitstechnisch das Dolicek kein leichte Aufgabe ist für die Polizei. Chancen zur Fantrennung gibt es kaum. Die Montur der Polizisten hatte ein wenig was von Stuttgart 21, dennoch.</p>
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<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0023.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-medium wp-image-1535" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0023-300x224.jpg" alt="IMG-20150107-WA0023" width="300" height="224" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0023-300x224.jpg 300w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0023-1024x765.jpg 1024w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0023.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></center>Bei schönster Sonne ging es dann rein in die Kurve, welche auf den mittleren Stehplätzen hinterm Tor schon ordentlich formiert war und die letzten Vorbereitung für eine Choreo traf.<br />
Im Gästeblock dann selber rund 100-150 von Sparta versammelt. Wir nahmen etwas abseits des Epizentrums der Kurve auf ein paar ordentlich-alten Sitzschalen Platz und hatten von dort aus einen Blick von zwei bis drei Metern zum Spielfeld! Und das alles für 5 Euronen, bärenstark!<br />
Zum Anpfiff dann ein kleines Intro mit vielen Fahnen und ordentlich Konfetti. Die Stimmung kam trotz Vorsänger meistens direkt aus der Masse heraus, was der Lautstärke aber auf keinen Fall schadete. Die Bohemians machten anfangs das Spiel, mehrere Lattenknaller und Pfostenschüsse ehe der eigene Torwart den Ball verlor und es plötzlich 0:1 stand. Der Torwart wollte wohl am liebsten im Boden versinken. In Argentinien hätte man ihn wohl durch die Stadt gejagt. Die Stimmung brach dann auch bis zur Halbzeit ein wenig ein.</p>
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<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0017.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-medium wp-image-1533" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0017-300x224.jpg" alt="IMG-20150107-WA0017" width="300" height="224" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0017-300x224.jpg 300w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0017-1024x765.jpg 1024w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0017.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></center>Aber in genau dieser Halbzeit lag auch das Highlight des Spiels. Wir standen entspannt an , um uns und den Mädels ne feine Klobasa zu holen, als es plötzlich laut wurde in der Kurve und sich sämtliche Blicke zu einem Wohnhaus hinter der Gegengerade wandten.<br />
Dort standen einige Leute auf ihrem Balkon und verfolgten ebenfalls das Spiel. Jedoch war ein Herr so dreist und provozierte die Bohemians mit einer Sparte Fahne, welche er direkt von seinem Balkon aus, herab hing. Dieser hatte aber zugleich nicht mit der Tatsache gerechnet, dass unterm ihm ebenfalls drei Männer auf dem Balkon standen. Die fanden die Aktion wie die Mehrheit im Stadion wohl auch nicht so lustig und hatten für Sparta keine Sympathien über und es dauerte nicht lange bis einmal kräftig von unten an der Fahne gezogen wurde und diese einen Balkon nach unten wanderte. Der Fanblock toste voller Begeisterung für diese sagenhafte Aktion. Nach kurzer Zeit waren beide Balkons leer, gab vielleicht noch bisschen Riot im Treppenhaus, wer weiß..<br />
Für solche Momente wartet man auch gerne mal auf seine Klobasa, ehe man dann wieder die Plätze einnahm und die 2. Hälfte eher mit ein wenig quatschen verbrachte und man sich mit den Tschechen im Stadion über Gott und die Welt unterhielt. Dabei sah man noch jeweils ein Tor auf jeder Seite und Sparta verbuchte den Auswärts-Dreier.<br />
Nach dem Spiel ging es dann auch relativ fix zurück zur Bahn und ab in die Stadt, auf der Suche nach Knödeln und Bier. In Prag immer eine happy-ending story. So auch diesmal wieder. War dennoch ein kurzer Besuch, da es am nächsten Tag schon nach Krakau weitergehen sollte.</p>
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<a href="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0016.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-medium wp-image-1532" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0016-300x267.jpg" alt="IMG-20150107-WA0016" width="300" height="267" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0016-300x267.jpg 300w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0016-1024x912.jpg 1024w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2014/07/IMG-20150107-WA0016.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
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