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	<title>Stellungnahmen Archive - Red Aces Leipzig</title>
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	<description>Non Plus Ultra &#38; Never Surrender Since 2011</description>
	<lastBuildDate>Mon, 03 Jul 2017 23:16:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Blickpunkte zur aktuellen Entwicklung innerhalb der Fans von Rasenballsport Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 23:16:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich genießen wir gerade in vollen Zügen das Sommerloch, waren dabei neue Projekte zu planen, Zukunftspläne zu schmieden oder auch die freien Wochen einfach frei sein zu lassen. Doch leider lassen uns gewisse Thematiken nicht so schnell los, wie es uns lieb und wünschenswert wäre. Anstatt also weiter die Füße hochzulegen, wollen wir bereits mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
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<div class="column">
<p>Eigentlich genießen wir gerade in vollen Zügen das Sommerloch, waren dabei neue Projekte zu planen, Zukunftspläne zu schmieden oder auch die freien Wochen einfach frei sein zu lassen. Doch leider lassen uns gewisse Thematiken nicht so schnell los, wie es uns lieb und wünschenswert wäre. Anstatt also weiter die Füße hochzulegen, wollen wir bereits mit kommenden Worten zu aktuellen Entwicklungen innerhalb der Kurve und des Stadions Stellung beziehen.<br />
<span id="more-4064"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Ende unserer ersten Bundesliga-Saison spitzte sich die Stimmung unter uns Fans, vor allem bei Auswärtsspielen, im negativen Sinne deutlich zu. Als Anlass dafür wurde unter anderem ein Spruchband der Red Aces gegen Dietrich Mateschitz angeführt, dass dessen kontrovers diskutierten Aussagen ad absurdum führen sollte. Es entwickelte sich hier heraus eine Negativ-Stimmung, deren innerster Wunsch es teilweise war, die Red Aces und ihn nahestehenden Menschen aus der Fankurve zu verbannen. So erkannten nun auch ein Zusammenschluss bestimmter Personen die Gunst der Stunde &#8211; wir sprechen von der Gruppe L.E. United.</p>
<p>Die Gruppe sah in der anhaltenden Stimmung die Möglichkeit ihr eigenes Auftreten sichtbarer und legitimer zu gestalten. Stets auf der Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners “Keine Politik im Stadion“ und ihrer Vorstellung, in der Position zu sein, die eigenen Fans beschützen zu müssen, wenn nötig auch gegen eigene, unliebsame AnhängerInnen Rasenballsports. So auch bei den medienwirksamen Vorfällen im Rahmen des Auswärtsspiels bei Eintracht Frankfurt im Mai dieses Jahres. Mit aggressivem Ton wurden Fans von Mitgliedern der Gruppe agitiert, beschimpft oder gar körperlich bedroht. Auch der Versuch, gegen eine „Refugees Welcome&#8220; Fahne vorzugehen, so wie die dahinterstehenden Gruppen als „Scheiss Zecken“ zu betitelten, fällt ebenfalls in das Auftreten der Gruppe hinein.</p>
<p>Beschäftigt man sich mit den einzelnen Personen, die sich unter dem Label „L.E. United“ formiert haben, verwundert ein solches Vorgehen kaum. Als dominant-auftretender Männerbund, der sich selbst als „körperlich recht stabil“ sieht, machen dessen Mitglieder auch aus ihren Meinungen und Ansichten, auf einschlägig bekannten sozialen Netzwerken, öffentlich genau so wenig ein Geheimnis, wie sie teilweise im Stadion durch rassistische oder homophobe Sprüche auffallen. Wer also über die Gruppe L.E. United spricht, muss sich bewusst sein, dass deren Mitglieder das Label “Keine Politik im Stadion“ vor allem deshalb tragen, weil sie rechte bis rechtsoffenene Gesinnungen teilen und an den Tag legen. Diese dürfen unter keinen Umständen den Diskurs innerhalb der Fans bestimmen, geschweige denn einen Platz innerhalb der Kurve bekommen.</p>
<p>Wir brauchen keine Bürgerwehr im Block, die sich an der Dicke ihrer Arme misst. Wir brauchen keine selbstermächtigte Gruppe, die Fans ihrer Mündigkeit entziehen will. Wir brauchen keine dominanten und autoritären Männer, die Frauen nur als zu-beschützende Objekte ansehen anstatt sie als emanzipierter Teil der Kurve zu verstehen. Vor allem brauchen wir aber eine Null-Toleranz Verständnis gegenüber jeglicher Art von Diskriminierung, autoritärem und chauvinistischem Verhaltensmustern, fremdenfeindlichen oder gewaltbereiten Gesinnungen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
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<div class="column">
<p>Es bleibt jedem Mensch in der Kurve selbst überlassen, wie er/sie sich schützt oder durch wen er/sie sich schützen lässt.</p>
<p><strong>Unser Standpunkt ist aber klar: Wir wollen und werden keine Gruppe akzeptieren, die sich über andere hinwegsetzt, Nährboden für rechte Fans bietet und antirassistische AnhängerInnen bedroht!</strong></p>
<p>Wir richten uns daher an alle Fans, sich der Bedrohung bewusst zu machen und unsere Werte einer offenen, selbstbestimmten und vor allem gewaltfreien Kurve zu verteidigen. Daher freuen wir uns an dieser Stelle auch über die Gründung der „Rainbow Bulls“ und ihren Schritt zur Selbstorganisation in einem „schwul-lesbischen Fanclub“. Wir sind solidarisch mit allen, die die Ziele teilen und Ideale manifestieren, von denen unsere Kurve geprägt sein sollte und bisher geprägt wurde. Denn Fußball soll bunt,vielfältig und integrativ sein, nicht braun angehaucht -egal ob wir im Leipziger Innenstadtstadion spielen oder bald durch Europa reisen.</p>
<p>Für eine antirassistische und diskriminierungsfreie Fankurve &#8211; uneingeschränkt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>rasenballisten e.V.</p>
<p>Red Aces Leipzig</p>
<p>Fraktion Red Pride</p>
<p>Lecrats</p>
<p>Rabauken &#8211; Block 31</p>
<p>Red Business</p>
<p>Aktionsbündnis Rasenball gegen Rassismus</p>
</div>
</div>
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		<title>Das wird man ja wohl noch sagen dürfen…</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2017 08:20:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade einmal ein paar Wochen ist es her, dass Dietrich Mateschitz eines seiner seltenen Interviews gab. In der Kleinen Zeitung, die regional in Österreich erscheint, philosophierte er ausführlich über wirtschaftlichen Erfolg, Donald Trump und aristokratische Eliten. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Marke Red Bull. Spruchband auf Schalke: &#8222;Der Mäzen des autoritärsten Vereins &#8211; welch Witz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade einmal ein paar Wochen ist es her, dass Dietrich Mateschitz eines seiner seltenen Interviews gab. In der Kleinen Zeitung, die regional in Österreich erscheint, philosophierte er ausführlich über wirtschaftlichen Erfolg, Donald Trump und aristokratische Eliten. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Marke Red Bull. <sup>[<a href="#das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-1" class="footnoted" id="to-das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-1">1</a>]</sup></p>
<p><span id="more-3978"></span></p>
<div class="wp-caption">
<img decoding="async" src="http://www.red-aces.de/wp-content/gallery/schalke-a/IMG_9664.JPG" alt="" width="90%" class="aligncenter" /></p>
<p class="wp-caption-text">Spruchband auf Schalke: &#8222;Der Mäzen des autoritärsten Vereins &#8211; welch Witz &#8211; nennt sich selbst ein Pluralist&#8220;</p>
</div>
<p>Bemerkenswert sind dabei vor allem seine politische Äußerungen. So artikuliert er ziemlich unverhohlen seinen Unmut über die aktuelle Flüchtlingspolitik. Neben der Begriffsumkehrung von Flüchtlingswelle zu Auswanderungswelle, spricht er auch offenkundig dem Großteil der Geflüchteten ihre Fluchtgründe ab. In AFD-Manier kritisiert der Red Bull Chef die nicht frühzeitig erfolgte Grenzschließung und fabuliert über eine vermeintliche Wahrheit, die sich keiner auszusprechen traue. Auch das Wirken und Schaffen des amtierenden US-Präsidenten nimmt Mateschitz in Schutz und beklagt vor allem die Hysterie der GegnerInnen Trumps. Letzteren wirft er darüber hinaus vor, nicht akzeptieren zu können, was außerhalb der „eigenen Ideologie ist.“ Außerdem sorgt er sich über den Verlust der eigenständigen, europäischen Identitäten, deren Einzigartigkeit durch Brüsseler BeamtInnen bewusst zerstört würde.</p>
<p>Selbst sieht er sich als humanistischen Individualisten, der etwas gegen die <em>political correctness</em> und das Meinungsdiktat einer intellektuellen Elite zu sagen hat. Dabei wirkt es kaum verwunderlich, dass der Red Bull eigene Sender Servus TV mittlerweile als augenscheinlicher Haus-und-Hof Sender der FPÖ fungiert und Rechtsextremen der “Identitären Bewegung“ eine Plattform bietet. Martin Sellner darf seinen Chauvinismus offenkundig unter dem Label Red Bull verbreiten, genau wie Felix Baumgartner ohne Konsequenzen rassistischen und sexistischen Schwachsinn dartun darf. Höhenflieger Baumgartner, der einen Friedensnobelpreis für den ungarischen Nationalisten Viktor Orbán einfordert, hat ganz konkrete Angst davor, dass Asylsuchende sein heiliges Land unterwandern. Da wird der Extremsportler auch schon einmal zum „Feministen“ und macht sich Sorgen um die Frauenrechte, ehe er Monate später sexistische Osterwerbungen teilt und Kritik daran, ebenfalls diskriminierend, zurückweist. <sup>[<a href="#das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-2" class="footnoted" id="to-das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-2">2</a>]</sup><br />
Martin Sellner, das Gesicht der Neuen Rechten in Österreich, griff jüngst am Rande einer Demonstrationen in Wien politische GegnerInnen mit einer Schreckschusspistole an. Früher besuchte Sellner gern Gedenkveranstaltungen für Wehrmachtssoldaten. Mit „Multikulti“ hat er abgeschworen und fordert Muslima und Muslime direkt zur Ausreise auf, da diese die angepriesene Reinheit des Volkes bedrohen würden. <sup>[<a href="#das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-3" class="footnoted" id="to-das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-3">3</a>]</sup></p>
<p>Augenscheinlich ist das für Mateschitz das beschworene humanistische Weltbild und die eingeforderte Akzeptanz von Meinungen, die außerhalb des eigenen Toleranzbereiches liegen. Red Bull ist eben die beflügelte Reinkarnation des Pluralismus &#8211; das muss man schließlich auch einfach mal so hinnehmen.<br />
In Bezug auf den Erfolg seines österreichischen Imperiums gibt Dietrich Mateschitz zu, nicht die Gewinnmaximierung als höchstes Ziel des Red Bull Konzerns anzusehen. Sondern <em>„erst durch die Maximierung all dessen, was geistreich, gut, schöpferisch und sinnvoll ist, kommt der Gewinn.“</em> Hierbei lohnt sich die Projektion dieser Worte auf die Situation bei Rasenballsport Leipzig und den Abläufen im Zentralstadion. Dort liegt die Deutungshoheit über Schöpferisches, Geistreiches und Sinnvolles komplett in den Händen der wenigen Entscheidungstragenden und nicht in der Selbstbestimmtheit der StadionbesucherInnen. Alle Hürden, Barrieren und Steine, die uns in den Weg gelegt werden, wirken im Verhältnis zur Philosophie Mateschitz’ absolut grotesk. Die bereits angesprochene und angestrebte Selbstbestimmtheit, unsere antirassistische und antidiskriminierende Auffassung des Stadionraums, den kritischen Blick auf die gesellschaftlichen Zustände und vieles mehr will der Verein nicht akzeptieren, der an seiner Spitze den Gralshüter der pluralistischen und aufgeklärten Welt sitzen hat.</p>
<p>Die Aussagen in ihrer Gesamtheit zwingen zur Frage, aus welcher Richtung der Wind bei Red Bull weht. Akzeptanz für fremdenfeindliche und reaktionäre Positionen, mit denen Mateschitz im Interview nicht sparsam umgeht, scheinen der heilen Welt der Roten Bullen innewohnend zu sein.<br />
Schwere Geschütze fährt Red Bull erst dann auf, wenn einige, junge Engagierte den Versuch wagen, selbstbestimmte und unabhängige Strukturen im Stadion aufzubauen. Bewährungs-Hausverbote für politische Spruchbänder sind ein beliebtes Stilmittel in Leipzig, um „Täter“ einzuschüchtern. Nach Tagesfacon werden in der Geschäftsstelle Spruchbandverbote ausgesprochen. Das aktuellste Geschehnis dieser Restriktionswelle ist das Verbot, das neue Fanzine innerhalb des Zentralstadions zu verteilen.<br />
Doch Kapitulation wäre zu einfach. Wir bleiben. Für unsere Träume, die wir haben und für die Werte, an die wir glauben. Und wir werden sie weiterhin ins Stadion transportieren. Gemeinsam allen autoritären Strukturen zum Trotz.</p>
<p><strong>Für die selbstbestimmte Kurve!</strong></p>
<p><em>Red Aces, April 2017</em></p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong><a href="http://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5197881/Dietrich-Mateschitz-im-Interview_Red-BullChef-rechnet-mit">http://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5197881/Dietrich-Mateschitz-im-Interview_Red-BullChef-rechnet-mit</a><a class="note-return" href="#to-das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-1">&#x21A9;</a></li>
	<li class="footnote" id="das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-2"><strong><sup>[2]</sup></strong><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2017/02/04/chef-der-identitaeren-bewegung-schiesst-um-sich_23035">https://www.vice.com/de_at/article/felix-baumgartner-stellt-wieder-einmal-sein-frauenbild-unter-beweis</a><a class="note-return" href="#to-das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-2">&#x21A9;</a></li>
	<li class="footnote" id="das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-3"><strong><sup>[3]</sup></strong><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2017/02/04/chef-der-identitaeren-bewegung-schiesst-um-sich_23035">http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2017/02/04/chef-der-identitaeren-bewegung-schiesst-um-sich_23035</a><a class="note-return" href="#to-das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-n-3">&#x21A9;</a></li></ol>
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			</item>
		<item>
		<title>Licht aus für Legida &#8211; Auf die Straße gegen Nazis!</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/licht-aus-fuer-legida-auf-die-strasse-gegen-nazis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2017 14:23:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag, den 09.01. soll in Leipzig Geburtstag gefeiert werden. Wir wollen hierbei gar nicht viele Worte zur Organisation und Struktur der rechten Ideologen verlieren. Fest steht allerdings, dass der Leipziger Ableger PEGIDAs nächsten Montag vorhat, auf den Leipziger Straßen den zweijährigen Jahrestag ihres Nazidaseins zu feiern. Und noch fester steht, dass wir dem etwas [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, den 09.01. soll in Leipzig Geburtstag gefeiert werden. Wir wollen hierbei gar nicht viele Worte zur Organisation und Struktur der rechten Ideologen verlieren. Fest steht allerdings, dass der Leipziger Ableger PEGIDAs nächsten Montag vorhat, auf den Leipziger Straßen den zweijährigen Jahrestag ihres Nazidaseins zu feiern. Und noch fester steht,<span class="text_exposed_show"> dass wir dem etwas entgegensetzen müssen. An diesem Tag und an allen anderen ebenso.</span></p>
<p><span id="more-3355"></span></p>
<div class="text_exposed_show">
<p>Es sind tätliche und alltägliche Angriffe auf Geflüchtete, Brandanschläge gegen deren Unterkünfte, rechtsradikale Demonstrationen, Angriffe auf HelferInnen und UnterstützerInnen, Drohungen gegen engagierte PolitikerInnen, rechte Netzwerke und das Aufbauen von menschenfeindlichen Strukturen, ein apologetischer Wahn der VerteidigerInnen des Abendlandes und nicht zuletzt auch der Angriff auf Connewitz am letztjährigen Jahrestag LEGIDA´s von 250 marodierenden Nazihools.<br />
All diese Vorkommnisse machen Sachsen zu einem der schlimmsten Epizentren des rassistischen Flächenbrandes in Deutschland.</p>
<p>In gleicher Reihe dazu stehen auch Massenabschiebungen, die zur Gewohnheit werdende Deklarierung zu „sicheren Herkunftsländern“, eine Politik der Abschottung, Asylrechtsverschärfungen, die Unterstützung und die Lobhudelei barbarischer und autoritärer Regime durch deutsche Politik, rassistische Cops und Sicherheitsdienste, eine einäugige Justiz samt eines völlig versagenden Verfassungsschutzes und nicht zuletzt ein antimuslimischer Rassismus der jedweder Form einer notwendigen linken Islamkritik entbehrt.</p>
<p>Kurz gesagt: Es kotzt uns nur noch an!</p>
<p>Obendrauf wollen sich die Nazihooligans und deren UnterstützerInnen am <strong>Zentralstadion</strong> treffen. An dem Ort, wo wir etwas anderes verkörpern wollen. Ein Raum frei von LebensfeindInnen, ein Raum ohne Diskriminierung, ein Raum des Wohlfühlens. Schon die erste Demonstrationen von LEGIDA fand dort statt und schon damals setzten wir einige Akzente rund um den Versammlungsort. Lasst uns genau daran anknüpfen!</p>
<p><strong>Daher der Aufruf an Euch:</strong><br />
Geht am Montag raus auf die Straße und setzt ein Zeichen gegen LEGIDA. Schließt euch dort an und werdet aktiv, wo ihr euch wohl und sicher fühlt, bildet Gruppen und passt aufeinander auf. Der Aktionsrahmen ist groß und kann ausgeschöpft werden.</p>
<p>Keinen Fußbreit den FaschistInnen und der Barbarei,<br />
Red Aces</p>
<p>___________________________________<br />
Weitere Informationen zu Gegenveranstaltungen und Aktionen unter:<br />
<a href="https://www.inventati.org/leipzig/?p=4525" target="_blank" rel="nofollow">https://www.inventati.org/leipzig/?p=4525</a><br />
<a href="http://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fplatznehmen.de%2F&amp;h=jAQHMophjAQFym9JPuc_S_pSM65v3Bse_OtHzfSWXV19QcQ&amp;enc=AZM-xgQPhbBFlkLIboxZQLxdNb0KWT1kj5Ug4BX_1rxs1XWKQUeM3ef2q_7bhpZ4YRVOrnPyVZ-cbJ-e6CYkDTcuCxOaRQ4mbkisuaFOCHsFOwi7JFVCBLi-b-3zzEsspw-5l4cN4-7CSaQ3lYkW_f-Kht_wu2ETP0rADcIeO56gVLrGE7riSc9ZG14aQZv3YIZWrfrnn7zLzGWSnQlO4REe&amp;s=1" target="_blank" rel="nofollow">http://platznehmen.de/</a></p>
<p>Hashtags: <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/nolegida?source=feed_text&amp;story_id=1799450860275614" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_5afx"><span class="_58cl _5afz">#</span><span class="_58cm">nolegida</span></span></a> <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/blockruf?source=feed_text&amp;story_id=1799450860275614" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_5afx"><span class="_58cl _5afz">#</span><span class="_58cm">blockruf</span></span></a></p>
<p><a class="profileLink" href="https://www.facebook.com/FUSSBALL.FANS.GEGEN.RECHTS/" data-hovercard="/ajax/hovercard/page.php?id=223846974310978" data-hovercard-prefer-more-content-show="1">FUSSBALL-FANS GEGEN RECHTS</a><br />
<a class="profileLink" href="https://www.facebook.com/platznehmen/" data-hovercard="/ajax/hovercard/page.php?id=176089949129229" data-hovercard-prefer-more-content-show="1">Leipzig nimmt Platz</a></p>
</div>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme: Rb Leipzig und Social Media</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/stellungnahme-rb-leipzig-und-social-media/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2016 21:20:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Florian Scholz, wir melden uns aus folgendem Anlass bei Ihnen: Zwei Tage vor dem Spitzenspiel in München wurden wir auf ein Facebook-Posting Ihres offiziellen Accounts aufmerksam. „Das Duell &#8211; der ultimative Vergleich. Bayern gegen Sachsen“ weist dabei jedweden, angestrebten Witz und Humor von sich. Vielmehr arbeitet es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/stellungnahme-rb-leipzig-und-social-media/">Stellungnahme: Rb Leipzig und Social Media</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://red-aces-leipzig.org">Red Aces Leipzig</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Florian Scholz,</p>
<p>wir melden uns aus folgendem Anlass bei Ihnen:</p>
<p>Zwei Tage vor dem Spitzenspiel in München wurden wir auf ein Facebook-Posting Ihres offiziellen Accounts aufmerksam. „Das Duell &#8211; der ultimative Vergleich. Bayern gegen Sachsen“ weist dabei jedweden, angestrebten Witz und Humor von sich. Vielmehr arbeitet es mit offen sexistischen und rassistischen Stigmata, die wohl den ganz normalen Fan von nebenan zum Lachen bringen sollen. Die Inhalte dieses Postings sind allerdings absolut untragbar und arbeiten, im Stile eines Mario Barths, mit sogenannten Altherrenwitzen und im weiteren Verlauf auch mit spielerisch-verarbeiteten Rassismen.<br />
<span id="more-3343"></span></p>
<p><center><iframe loading="lazy" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Frbleipzig%2Fphotos%2Fa.583914031653452.1073741854.141767849201408%2F1330753156969532%2F&#038;width=500&#038;show_text=true&#038;height=651&#038;appId" width="80%" height="651" style="border:none;overflow:hidden" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true"></iframe></center></p>
<p>Im Falle der Kategorie „berühmte Töchter“ wird, hier im Konkreten Micaela Schäfer, auf ihren Körper und ihre sexuelle Verwertbarkeit reduziert. Ohne dabei politisch d´accord mit der aufgelisteten Person zu sein, bleibt es humorlos und schlicht sexistisch, die Aussage zu treffen, dass sie „ toll mit Bällen umgehen kann“. Einem Verein, dem es so häufig an Pluralität fehlt und der anderseits so an seinem sauberen Image festhält, steht es mehr schlecht als recht zu Gesicht, mit solchen dumpfen Phrasen Social Media zu betreiben.<br />
Im Weiteren verdeutlicht sich der Sachverhalt in der Kategorie „Lieblings-Saisonessen“. Auch hier wird mit vermeintlich stimmungsanheizenden Stigmata und „Wortwitzeleien“ gearbeitet &#8211; ebenfalls schlicht beleidigend und witzlos. </p>
<p>Die Geschäftsführung von RB Leipzig verfolgt seit jeher eine protektionistische Fanpolitik, die zur Genüge verbietet und sanktioniert. Dabei nicht selten antirassistische, antisexistische und antidiskriminierende Spruchbänder. Stattdessen arbeitet man, wie hier bewiesen, lieber selbst mit diskriminierenden Stigmata, um den eigenen, mitunter apolitischen ,Fans einen müden Lacher abzuringen. Mit solch einer Haltung trägt man nicht zur Lösung bei, sondern wird selbst zum Teil des Problems. </p>
<p>Deswegen die Aufforderung an Sie, der Sache gerecht zu werden, den Post zu löschen und dazu im besten Falle uns gegenüber Stellung zu nehmen. Leisten sie bildungspolitische Arbeit und unterstützen Sie die Sensibilisierungsprozesse einer Fankurve und derer Fans, die einen antidiskriminierenden Fußball möglich machen wollen.</p>
<p>Mit hoffnungsvollen Grüßen, Red Aces</p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/stellungnahme-rb-leipzig-und-social-media/">Stellungnahme: Rb Leipzig und Social Media</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://red-aces-leipzig.org">Red Aces Leipzig</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir sind dann mal weg</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/austritt-fanverband/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 13:06:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lieber &#8222;Fanverband&#8220;, lange haben wir es miteinander versucht und viel Energie haben wir deinen Sitzungen und Anfragen gewidmet, aber leider haben wir nun einen Zustand erreicht, der für uns nicht mehr tragbar ist. Wo wir bei der Gründung im Januar 2013 ein offenes Forum für alle organisierten Fans in Sektor B schaffen wollten, hast du [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Lieber &#8222;Fanverband&#8220;,</p>
<p>lange haben wir es miteinander versucht und viel Energie haben wir deinen Sitzungen und Anfragen gewidmet, aber leider haben wir nun einen Zustand erreicht, der für uns nicht mehr tragbar ist. Wo wir bei der Gründung im Januar 2013 ein offenes Forum für alle organisierten Fans in Sektor B schaffen wollten, hast du starre und sinnfreie Strukturen geschaffen. Wo wir kurze Wege und schnelle Antworten brauchten, hast du nahezu inhaltsfreie Versammlungen und überforderte “Funktionäre” geboten. Schon allein mit diesem &#8222;Funktionäre-Anbieten&#8220; hast du dich ins Abseits befördert. Dein erster Sinn war es zu verbinden, zu kommunizieren und uns einander näher zu bringen, aber das reichte dir nicht. Du wolltest mehr sein. Du wolltest die Entscheidungshoheit haben, du wolltest alles wissen und alles kontrollieren. Aber warum und wofür, die Antwort bleibst du uns bis heute schuldig. Und als ob dieser alltägliche Mangel nicht schon genug wäre, wurden in jüngster Zeit wieder Grenzen überschritten, die wir beim besten Willen nicht mehr vertreten können.</p>
<p>Lieber Fanverband, es ist vorbei. In der jetzigen Form können und wollen wir nicht mehr zusammen weitermachen. Wir gehen.</p>
<p>Red Aces, Rabauken, LeCrats, rasenballisten</p>
<p>Leipzig, 2016</p></div>

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		<title>Kein Platz für Subkultur &#8211; Warum verarscht ihr die Skaterszene?</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/kein-platz-fuer-subkultur-warum-verarscht-ihr-die-skaterszene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2016 20:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittlerweile ist es fast ein Jahr her, dass die Rasenballer am Cottaweg ihr Trainingszentrum bezogen haben. Das gute Ding kostete 35 Millionen, Dominik Kaiser sprach von optimalen Bedingungen und dass all dies allererste Sahne sei. Das mag wohl zutreffend sein, für jeden der seinen Platz in der “Roten Bullen Herde“ gefunden hat, doch verursacht diese [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile ist es fast ein Jahr her, dass die Rasenballer am Cottaweg ihr Trainingszentrum bezogen haben. Das gute Ding kostete 35 Millionen, Dominik Kaiser sprach von optimalen Bedingungen und dass all dies allererste Sahne sei.<br />
Das mag wohl zutreffend sein, für jeden der seinen Platz in der “Roten Bullen Herde“ gefunden hat, doch verursacht diese Elitebildung auch Ausgrenzung.<br />
In der Bauphase des Geländes lies man noch Graffiti-Künstler die tristen Container verschönern, eignete sich bewusst ein junges, modernes und subkulturelles Image an, was letztendlich nur davon übertroffen werden konnte, dass man sich dafür entschied, einen freizugänglichen Skate-Park auf das Gelände bauen zu lassen. Bewusst erhaschte man sich Sympathiepunkte in Kreisen, die wohl sonst eher keine Nähe zum Auftritt von Rb in Leipzig gefunden hätte.<br />
Geschickt gelang es dem Verein bzw. Unternehmen dort Gehör zu finden, wo zuvor ein Tenor der Ablehnung dominiert hatte.</p>
<p><span id="more-2895"></span></p>
<p><strong>Nun aber zum eigentlichen Happening:</strong><br />
Der Skatepark ist zwar seit September 2015 fertig und weiß durchaus zu überzeugen &#8211; perfekte Bedingungen für BMX/SkaterInnen. Bedingungen von denen nun niemand mehr profitieren kann und die mittlerweile hauseigen zerstört wurden.<br />
Still und heimlich baute man Fahrradständer über die Curbs, Sitzbänke über die Ledges und andere Raffinessen, die alles daran setzen, den Park so zu gestalten, dass ein Befahren unmöglich wird.<br />
Im Trainings- und Leistungszentrum scheint kein Platz für Menschen zu sein, die nicht in deren Konzept passen oder sich zumindest nicht assimilieren lassen. Geht es den Verantwortlichen aber lediglich um die Vermeidung eines Imageschadens durch herumlungernde Jugendliche mit Skateboards und Bikes oder will man einfach nur die soziale Isolierung der heranwachsende Fußballstars aufrechterhalten? Sie nicht in Versuchung führen? Die Investition schützen, die man durch den Kontakt mit einem weniger autoritären Lebensstil zu verlieren fürchtet? In typischer Manier wird jedenfalls präventiv entgegengewirkt, indem sofort der Riegel vor alles geschoben wird, was eventuell einen negativen Einfluss nehmen könnte. Den Schlüssel hat Uwe Mathias verschluckt. Der einzige Ersatzschlüssel liegt in Fuschl hinter einer dicken Tresortür am Boden des Sees, herankommen unmöglich.</p>
<p>Die eigentliche Perversion besteht allerdings darin, dass Leipziger Skate-Netzwerke in die Gestaltung zuerst eingebunden wurden &#8211; nun aber nur noch die Möglichkeit besitzen, ihr BMX Rad auf einem der schicken Fahrradständer abzustellen, während sie in der Cottaria einen Mittagssnack genießen.<br />
Definitiv ein realer Irrsinn.</p>
<p>Vielleicht sollte man die Außengestaltung des Geländes „Vorsicht Freilaufende Bullen“ (sic!) um den Nebensatz „Subkultur und nonkonformer Lebenswandel unerwünscht“ erweitern.</p>
<p><strong>Doch warum tangiert uns diese Thematik überhaupt?</strong><br />
Wir als aktive Fanszene von Rasenballsport Leipzig und insbesondere als Red Aces und rasenballisten sind zwar Teil des »Gebildes« Rb Leipzig, aber dennoch sehen wir uns in der Pflicht gerade bei solch sensiblen Themen den Finger in die Wunde zu legen. Dies ist gerade beim Eklat rund um den unbenutzbaren Skatepark wichtig.<br />
Denn hier ist durchaus eine allgemeine Tendenz der Vereinspolitik zu erkennen: Ein NEIN zu Subkultur und lokaler Individualität.<br />
Soll im Klartext heißen: Wir sehen in dem rigorosen Nein des Vereins zu den SkaterInnen auf dem Vereinsgelände auch die schleichende Gefahr eines Neins zu einer individuellen Fan- und Jugendkultur im Stadion. Natürlich bestand bereits in den vergangenen Jahren immer wieder ein gewisses Spannungsfeld zwischen dem perfekten, hochprofessionellen Vereinsimage und unseren eher eckigen und kantigen Ideen einer neuartigen Fußballsubkultur in Leipzig. Allerdings hatten wir in der Vergangenheit eigentlich den Eindruck, dass auf Seiten des Vereins zunehmend mit einem gewissen Verstand und auch Verständnis für unsere Vorstellungen gearbeitet und reagiert wurde.<br />
Insofern beunruhigt uns die Null-Toleranz-Politik von Rb Leipzig gegenüber der Leipziger Skate-Szene umso mehr. Gerade weil sich diese – ähnlich wie wir – momentan noch in einer Aufbauphase befindet. Hat es etwa System solche noch wachsenden Strukturen direkt im Keim zu ersticken?<br />
Ebenfalls ist nicht zu verkennen, dass es sich bei der Entscheidung anscheinend um eine Kurzschlussreaktion handelt. Die Folgen wurden nicht ausreichend durchdacht. Klingt ganz nach einem Rückfall in alte Tage, wie sie uns nur zu gut bekannt sind.<br />
Es würde dem Image unseres Vereins wahnsinnig helfen, wenn zumindest zu erkennen wäre, dass man sich neben der eigenen Elitenförderung auch um lokale Subkulturen bemühen oder diese wenigstens nicht zum Narren halten würde.</p>
<p>UND: Ein starkes Zeichen an die Fußballkultur in den eigenen Reihen wäre es auch. Denn es gibt durchaus vereinzelt Kontakte unsererseits in die Leipziger Skate-Szene und somit fühlt man sich ebenfalls ein stückweit betroffen. Hier ist unsere vollste Solidarität erforderlich!<br />
Aus unserer Position einer Subkultur heraus, können wir dem Verein nur sehr dringend ans Herz legen, die Skate-Anlage schnellstmöglich wieder nutzbar zu machen. Und zwar für diejenigen, für die sie erst vor kurzem eigentlich gebaut wurde und für all die, die sie brauchen!<br />
Der viel größere und wichtigere Schritt wäre allerdings, mit den eigentlichen Betroffenen das Gespräch zu suchen. Die Leipziger SkaterInnen wollen euch sicher nichts Böses! Subkulturen müssen innerhalb und außerhalb unseres Rasenballsports nicht nur eine Chance bekommen, sondern mit Respekt versehen werden und verdienen Unterstützung und Wertschätzung!</p>
<p>Für Leipzig, Für Subkultur, für Individualität.</p>
<p>Red Aces</p>

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		<title>Bild dir deine Meinung?</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/bild-dir-deine-meinung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 18:59:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Alle, wir richten uns heute mit folgendem Anliegen an euch: vor wenigen Tagen kam eine Kampagne ins Rollen, die von der BILD initiiert wurde und mittlerweile sowohl von der Liga als auch durch den DFL-Partner Hermes mitgetragen wird. Auf den ersten Blick ist der Ansatz durchaus gelungen: „Wir helfen“-Aufnäher auf den Trikots der Profimannschaften, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Alle,</p>
<p>wir richten uns heute mit folgendem Anliegen an euch:</p>
<p>vor wenigen Tagen kam eine Kampagne ins Rollen, die von der BILD initiiert wurde und mittlerweile sowohl von der Liga als auch durch den DFL-Partner Hermes mitgetragen wird.</p>
<p>Auf den ersten Blick ist der Ansatz durchaus gelungen: „Wir helfen“-Aufnäher auf den Trikots der Profimannschaften, welche demonstrieren sollen, dass die Liga und deren Vereine ein Zeichen gegen Rassismus und für eine Willkommenskultur setzen. Das ist der Plan, welcher von Kai Diekmann und der dahinterstehenden Marketing-Maschinerie kreiert wurde.</p>
<p><span id="more-2382"></span></p>
<p>Allerdings: Die Zeitung kriminalisiert und pauschalisiert Migrant*innen und Flüchtlinge seit Jahren, indem sie der rassistischen Stimmungsmache der geistigen Brandstifter*innen eine Plattform bietet. Immer wieder tauchen dubiose Statistiken und reißerische Analysen auf, mit denen sich der rechte Rand Legitimation verschafft. Jetzt springt das Boulevardblatt plötzlich auf den in den letzten Wochen und Tagen gut ins Rollen gekommenen „Refugees Welcome-Zug“ auf und versucht diesen offensichtlich für sich zu nutzen.</p>
<p>In einem Akt der Symbolpolitik möchte man verdeutlichen, dass die Liga ein homogenes Bild verkörpert. Es soll verdeutlichen wie gesellschaftlich engagiert die Vereine seien und was man zusammen über die Vereinsfarben hinaus erreichen könne. So setzt man mit dem Versuch, aus dem kräfteaufreibenden Einsatz der vielen Freiwilligen und Helfer*innen der letzten Tage, Monate und Jahre einen medialen und ökonomisch rentablen Trend zu etablieren, deren Leistung bewusst herab.</p>
<p>Die logische Konsequenz daraus bedeutet für uns, dass wir den Verein Rasenballsport Leipzig e.V. aktiv dazu auffordern, eigene und autonome Wege des gesellschaftlichen und antirassistischen Engagements zu gehen, fernab von diskontinuierlichen und substanzlosen Kampagnen.</p>
<p>Mit dem letzten Heimspiel und dem Besuch von über 500 Flüchtlingen im Zentralstadion haben wir gezeigt, dass wir in Kooperation mit dem Verein eigenständig aktiv werden können. Die Planungen für weitere und gezieltere Aktionen laufen derweil ebenfalls auf Hochtouren. Die aktive Fanszene weiß darüber hinaus schon seit längerer Zeit, in Theorie als auch in Praxis tätig zu werden.</p>
<p>Daher möchten wir uns auch bewusst von  jeglichen Aktionen, die einer gezielten Gegenhetze dienen, distanzieren und stattdessen unsere Kräfte  in nachhaltige, sinnvolle sowie eigene Projekte einfließen lassen. Um der Marke »BILD« nicht die gewünschte  Medienpräsenz zu ermöglichen, die sie sich durch bewusste Provokation eines „Shitstorms“ erhofft.</p>
<p>Wir appellieren derweil weiter an alle, die wir erreichen:</p>
<p>Organisiert euch in euren Gruppen, werdet aktiv und zeigt euch solidarisch! Und zwar ohne dass euch jemand dazu auffordert und damit gleichzeitig für seine eigenen machtpolitischen Interessen instrumentalisiert!</p>
<p>Im Frühherbstregen 2015, Red Aces Leipzig</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Offener Brief gegen Anbiederung mit Traditionsverein Ingolstadt</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/offener-brief-gegen-anbiederung-mit-traditionsverein-ingolstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2015 20:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir die aktive Fanszene von Rasenballsport Leipzig haben vergangenen Freitag, den 17. Juli, mit Entsetzen feststellen müssen, dass unsere Gesellschaft mit beschränkter Haftung ein Testspiel gegen den FC Ingolstadt, einem sogenannten Traditionsverein, für den 29.07. vereinbart hat. Es ist bedauerlich, in einer Weise erschreckend, wie unsere GmbH Führung mit ihren ursprünglichen Werten umgeht. Es gehört [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir die aktive Fanszene von Rasenballsport Leipzig haben vergangenen Freitag, den 17. Juli, mit Entsetzen feststellen müssen, dass unsere Gesellschaft mit beschränkter Haftung ein Testspiel gegen den FC Ingolstadt, einem sogenannten Traditionsverein, für den 29.07. vereinbart hat.<span id="more-2077"></span></p>
<p>Es ist bedauerlich, in einer Weise erschreckend, wie unsere GmbH Führung mit ihren ursprünglichen Werten umgeht. Es gehört nicht zu unserer Philosophie, zu unserer Seele gegen etablierte Traditionsvereine wie Ingolstadt zu spielen.</p>
<p>Als Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist es erklärtes, einziges Ziel möglichst viele Kapitalgewinne zu erwirtschaften; kulturelle, traditionelle Besonderheiten sowie moralische Bedenken spielen dabei höchstenfalls eine mindere Nebenrolle. Im krassen Gegensatz dazu geht es Traditionsvereinen maximal um ökonomische Konsolidierung, vor allem aber um die Wahrung einer speziellen Geschichte, die sich zu einer Identität, welche ganz besondere Ideale evoziert, formt.</p>
<p>Dieses vereinbarte Testspiel ist deswegen ein gravierender Bruch mit unserer Philosophie. <strong>Wir fordern daher eine sofortige Absage des Testspiels!</strong></p>
<p>Sollte sich die GmbH, wider unseren Erwartungen, dafür entscheiden, dass das Spiel dennoch stattfinden soll, behalten wir uns weitere und gezieltere Aktionen vor.</p>
<p>Unterschreibt die Petition innerhalb der nächsten 5 Tage und übt so Druck auf die beschränkt Haftbaren aus!</p>
<p><a href="https://www.openpetition.de/petition/online/gmbh-gegen-anbiederung-mit-tradition" target="_blank">https://www.openpetition.de/petition/online/gmbh-gegen-anbiederung-mit-tradition</a> <sup>[<a href="#offener-brief-gegen-anbiederung-mit-traditionsverein-ingolstadt-n-1" class="footnoted" id="to-offener-brief-gegen-anbiederung-mit-traditionsverein-ingolstadt-n-1">1</a>]</sup></p>
<p><strong>&#8222;Denn die einzig guten Kopien sind die, aus denen wir die Lächerlichkeit schlechter Originale erkennen.&#8220;</strong></p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="offener-brief-gegen-anbiederung-mit-traditionsverein-ingolstadt-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong>Dieser Link ist aus stilistischen Gründen leider nicht verfügbar<a class="note-return" href="#to-offener-brief-gegen-anbiederung-mit-traditionsverein-ingolstadt-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief bezüglich der LEGIDA-Demonstration am 12.01.2015</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/offener-brief-bezueglich-der-legida-demonstration-am-12-01-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2015 14:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.red-aces.de/?p=1519</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sehr geehrte Geschäftsführung des Vereins RasenBallsport Leipzig e.V., sehr geehrte ZSL Betreibergesellschaft mbH, lieber Oberbürgermeister und liebe Leipziger Bürgerinnen und Bürger, es sind nur noch wenige Tage bis auch Leipzig Teil von PEGIDA werden soll. LEGIDA wurde bereits angemeldet und die Mobilmachung dafür läuft auf Hochtouren. Angespannt und verunsichert schauen wir auf die aktuellen Entwicklungen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Geschäftsführung des Vereins RasenBallsport Leipzig e.V.,<br />
sehr geehrte ZSL Betreibergesellschaft mbH,<br />
lieber Oberbürgermeister und liebe Leipziger Bürgerinnen und Bürger,</p>
<p>es sind nur noch wenige Tage bis auch Leipzig Teil von PEGIDA werden soll. LEGIDA wurde bereits angemeldet und die Mobilmachung dafür läuft auf Hochtouren.</p>
<p>Angespannt und verunsichert schauen wir auf die aktuellen Entwicklungen. Es ist für uns mehr als erschreckend, dass in Dresden mittlerweile 18.000 Menschen unter dem Banner der PEGIDA demonstrieren und somit bisher verdeckt gepflegte Ressentiments und Vorurteile offen ausleben und verbreiten.</p>
<p><span id="more-1519"></span></p>
<p>Unsere Stadt schaut ins Ungewisse, denn bislang weiß niemand, wie viele Menschen sich LEGIDA anschließen werden und ob unsere Stadt Teil der rassistischen und islamophoben Demonstrationen werden wird.</p>
<p>Es macht uns traurig und wütend zugleich, wenn die LEGIDA-Organisatoren ihren „Abendspaziergang“ an unserem Stadion beginnen wollen. Das Zentralstadion kann unmöglich Schaubühne deren Aktion werden. Denn eins ist klar, Leipzig steht für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfältigkeit. Genau wie der Verein RasenBallsport Leipzig und seine Fanszene. Wir wollen ein Stadion und eine Stadt frei von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!</p>
<p>Ein Verein, der zahlreiche Kampagnen gegen Rassismus und Ausgrenzung unterstützt, kann dies unmöglich akzeptieren. Daher möchten wir als Teil der aktiven Fanszene des Vereins RasenBallsport Leipzig dazu aufrufen, aktiv zu werden:</p>
<p><strong>Schalten Sie die Stadionbeleuchtung am/um das Stadion ab 18.30 Uhr aus und setzen Sie so ein Zeichen für ein weltoffenes Leipzig und einen Verein, welcher Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ablehnt und dafür keinen Platz bietet!</strong></p>
<p>Die letzten Wochen blieben in Dresden immer wieder Sehenswürdigkeiten dunkel, sobald die PEGIDA-Demonstration diesen Wegpunkt erreicht hatte. Gestern schaltete sogar der Kölner Dom seine Lichter aus.</p>
<p>Am 12.01. ist nun Leipzig an der Reihe. Unterstützen Sie die Demonstrationen für ein buntes Leipzig ohne Rassismus und Xenophobie.<br />
Wichtiger denn je ist es zu zeigen, dass Leipzig dafür auf die Straße geht und ein Zeichen setzt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bitte kommen Sie diesem Anliegen nach.</p>
<p>Dankend,<br />
RedAces Leipzig   (vertretend für das Bündnis „Rasenball gegen Rassismus“)</p>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Keine Akzeptanz für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/blog/keine-akzeptanz-fuer-rassismus-und-fremdenfeindlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2015 21:59:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.red-aces.de/?p=1099</guid>

					<description><![CDATA[<p>Da unsere Aktion zum letzten Heimspiel 2014 gegen 1860 München ein wenig untergegangen war, wollen wir nun dazu noch ein paar Worte verlieren. Am 12.01. soll nun also der Leipziger Ableger der PEGIDA (LEGIDA) ins Rennen starten. Klare Sache, dass auch wir uns gegen Alltagsrassisten stellen, wenn diese in unserer Stadt aufmarschieren möchten. Dass jene [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://red-aces-leipzig.org/blog/keine-akzeptanz-fuer-rassismus-und-fremdenfeindlichkeit/">Keine Akzeptanz für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://red-aces-leipzig.org">Red Aces Leipzig</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da unsere Aktion zum letzten Heimspiel 2014 gegen 1860 München ein wenig untergegangen war, wollen wir nun dazu noch ein paar Worte verlieren.<br />
Am 12.01. soll nun also der Leipziger Ableger der PEGIDA (LEGIDA) ins Rennen starten. Klare Sache, dass auch wir uns gegen Alltagsrassisten stellen, wenn diese in unserer Stadt aufmarschieren möchten.</p>
<p>Dass jene allerdings obendrein auf die Idee gekommen sind, ihre Demo vor dem Zentralstadion beginnen zu lassen, bringt das Fass zum Überlaufen.<br />
Wir werden es als Fangruppe definitiv nicht dulden, dass unser Stadionrund Schaubühne dessen wird. Deutlich werden wir jenes im Vorfeld zeigen. Rasenball ist frei von Rassismus und Xenophobie!<br />
<span id="more-1099"></span></p>
<p>Zum Heimspiel am 22.12. war nun also die erste Aktion geplant. Man meldete etliche Spruchbänder an, die von Inhalten, welche sich direkt gegen LEGIDA richteten, bis hin zu selbstverständlichen, antirassistischen Sprüchen reichten. Keines wurde vom Verein genehmigt.<br />
&#8222;Man wolle keine Politik im Stadion&#8220;, so der O-Ton der Entscheidungsträger. An Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Gesunder Menschenverstand und Antirassismus mit Politik gleichzusetzen grenzt an Wahnwitz.</p>
<p>Letztendlich präsentierten wir im Block 28 dennoch ein großes Spruchband:<br />
<em><strong>&#8222;Leipzig ist vielfältig, weltoffen und tolerant &#8211; reicht Rassisten nicht die Hand&#8220;</strong> </em></p>
<p>Dazu unterstützen wir im Block 31 die Rabauken bei deren Aktion. T-Shirts wurden mit einzelnen Buchstaben versehen und man positionierte sich noch einmal deutlich:<br />
<em><strong>&#8222;N-O-L-E-G-I-D-A-!&#8220;</strong></em></p>
<p>Es bleibt uns nur noch zu sagen, dass wir es als selbstverständlich ansehen, direkt und offen gegen Rassisten und Nazis vorzugehen und zu agitieren! Wir haben kein Bock auf Thor Steinar und ähnliche Accessoires im Block und halten auch nichts von &#8222;Zigeunerliedern&#8220;. Dies sei ein für alle mal gesagt.</p>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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