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	<title>Blog Archive - Red Aces Leipzig</title>
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	<description>Non Plus Ultra &#38; Never Surrender Since 2011</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Jun 2023 17:50:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Quo Vadis? Alea iacta est!</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/blog/quo-vadis-alea-iacta-est-wuff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 12:37:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Weggefährt*innen, 9 Jahre Utopie. 9 Jahre im Wandel. Gegen Widerstände gekämpft, sie ausgehalten, manchmal gewonnen, noch häufiger verloren. Stets auf der Suche nach einem Platz für unsere Ideale. Dieser Weg nimmt nun ein Ende. Nach den Sternen gegriffen, sie gesehen, aber nie erreicht. Red Aces Leipzig, März 2020</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Weggefährt*innen,</p>
<p>9 Jahre Utopie. 9 Jahre im Wandel. Gegen Widerstände gekämpft, sie ausgehalten, manchmal gewonnen, noch häufiger verloren. Stets auf der Suche nach einem Platz für unsere Ideale.</p>
<p>Dieser Weg nimmt nun ein Ende.</p>
<p>Nach den Sternen gegriffen, sie gesehen, aber nie erreicht.</p>
<p>Red Aces Leipzig, März 2020</p>
<p><span id="more-5058"></span></p>
<p><a href="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2021/04/red_aces_pending.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-5059" src="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2021/04/red_aces_pending.jpg" alt="" width="733" height="576" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2021/04/red_aces_pending.jpg 733w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2021/04/red_aces_pending-300x236.jpg 300w" sizes="(max-width: 733px) 100vw, 733px" /></a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Statement zum Heimspiel gegen Mainz am 16.12.2018</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/blog/statement-zum-heimspiel-gegen-mainz-am-16-12-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FeinGeist]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 19:47:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Mit Anpfiff des Spiels gegen die 05er verließen rund 120 Personen, die einen festen Teil der aktiven Fanszene bilden, den unteren Teil des Stimmungsblocks in der 28. Aufgrund der Reaktionen der anderen Fans in unserer Kurve, ist dies für uns unumgänglich und wir wollen uns wie folgt über die Beweggründe ausführlicher äußern, als es [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Anpfiff des Spiels gegen die 05er verließen rund 120 Personen, die einen festen Teil der aktiven Fanszene bilden, den unteren Teil des Stimmungsblocks in der 28. Aufgrund der Reaktionen der anderen Fans in unserer Kurve, ist dies für uns unumgänglich und wir wollen uns wie folgt über die Beweggründe ausführlicher äußern, als es uns im Stadion über die Megaphon-Anlage möglich war:</p>
<p>&nbsp;<br />
<span id="more-5027"></span></p>
<p>Am vergangenen Wochenende, Sonntag dem 09.12., fand das Spiel der 2.Mannschaft der Rasenballsport Frauen gegen die Roter Stern Ladies auf dem Vereinsgelände des RSL statt. Schon im Vorfeld der Partie gab es ein gemeinsames Vorhaben zwischen Fans beider Mannschaften, um der Begegnung einen würdigen Rahmen zu verleihen. Für alle Beteiligten war klar, dass wir mit einem gemeinsamen Fußballfest und aktivem Support der beiden Teams den Frauenfußball in ein Licht rücken, in dem er nur allzu selten steht. Schon am Ende der letzten Saison besuchten AnhängerInnen von Rasenballsport ein Spiel des Frauenteams in Beelitz. Dort genossen sowohl Spielerinnen als auch Fans einen wunderbaren Nachmittag, der ohne äußere Zwänge und Komplikationen von statten ging. Für das Spiel der Rasenballerinnen beim Team des RSL wollten alle Fans eine gemeinsame Botschaft senden, die sich gegen den stattfindenden Sexismus im Sport, Fußball und den Stadien Deutschlands stellt. So gab es zu Beginn der Partie auch ein „Love Football &#8211; Hate Sexism“ Spruchband, das von den Spielerinnen zum Einlaufen präsentiert wurden. Beide Fanlager schmückten diese Message mit weiteren Spruchbändern und anderen Tifo-Materialien aus. Zur Untermalung des Supports gab es auf beiden Seiten des Platzes auch einen Einsatz von Pyrotechnik. Dies wurde vor dem Spiel mit allen Parteien abgesprochen und auch der Schiedsrichter zeigte sein Wohlwollen, auch im Spielberichtsbogen gibt es diesbezüglich keinen Kommentar. Für den gastgebenden Verein stellte dies ebenfalls kein Problem dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Heimspiel gegen Trondheim machte die Nachricht in den Kreisen der aktiven Fanszene die Runde, dass unser eigener Verein nun eigens eine Art der Strafverfolgung anstrebt. Auf perfideste Weise machten sich Fanbeauftragte in die Spur, die nun Ermittlung gegen die unliebsamen Fans des Spiels beim Roten Stern anstreben. So wurden etlichen Fans Aufnahmen der in ihren Augen „Verdächtigen“ gezeigt, die diese auf dem Gelände des Sterns zeigen. Aktiv wurde nach Namen und Gruppenzugehörigkeiten gefragt, Aussagen dazu gab es aber nicht. Über diese Solidarität sind wir sehr dankbar. Trotz dessen bekamen einige Menschen aus der aktiven Fanszene Hausverbote per Post zugesandt, die ihnen einen weiteren Besuch in unserem Stadion untersagen. Die betreffenden Menschen wurden heute vor den Toren des Sektor Bs noch einmal mündlich darüber in Kenntnis gesetzt. Der Verein entzieht sich hiermit auch einer konstituierten Stadionverbotskommission, die genau für solche Fälle ins Leben gerufen wurde. Hierbei hinterlässt auch der Punkt Datenschutz einige offene Fragen bei uns. Vor allem hinsichtlich der Informationsübermittlung von personenbezogenen Daten und deren Weitergabe. Aus Solidarität mit den Betroffenen verließen wir also gemeinsam mit anderen aktiven Gruppierungen den Block um ein klares Zeichen zu setzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für uns steht der Support der Mannschaft an oberster Stelle. Daran besteht kein Zweifel, nicht umsonst fahren wir tausende Kilometer durch Europa, basteln an Choreos und versuchen stets unser bestes für die SpielerInnen des Vereins zu geben — egal auf welchem Platz, egal in welcher Liga. Dennoch sind wir alle Freundinnen und Freunde, die sich nicht spalten lassen. Gerade der extreme Vertrauensverlust zu zwei Personen der Fanbetreuung hat uns hart getroffen und geht nicht ohne Spuren an uns vorbei. Bei anderen Personen des Vereins haben wir zeitgleich um ein klärendes Gespräch gebeten, um konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten und unsere Dialogbereitschaft zu signalisieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Gruppen und Menschen bedanken, die die heutige Entscheidung mitgetragen und akzeptiert haben. An die Mannschaft einen fetten Glückwunsch für drei wichtige Punkte!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Red Aces</p>
<p>Fraktion Red Pride</p>
<p>Dezember 2018</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Protest zum Montagsspiel gegen Bayer Leverkusen</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/blog/protest-zum-montagsspiel-gegen-bayer-leverkusen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[IronDome]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2018 09:45:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.red-aces.de/?p=4761</guid>

					<description><![CDATA[<p>Liebe Rasenballsport-Fans, &#160; Montags ist die Luft raus! &#160; &#160; Am 09.04. steht für uns das bislang zweite Montagsspiel der aktuellen Spielzeit an und diesmal geht es im eigenen Stadion gegen die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Seit dieser Bundesliga-Saison wird also auch an Montagen Fußball gespielt, das unsrige Team trifft es dabei gleich zweimal. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Liebe Rasenballsport-Fans,</p>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<h4 style="text-align: center;">Montags ist die Luft raus!</h4>
<p><span id="more-4761"></span></p>
<div style="text-align: center;">
<hr>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">Am 09.04. steht für uns das bislang zweite Montagsspiel der aktuellen Spielzeit an und diesmal geht es im eigenen Stadion gegen die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Seit dieser Bundesliga-Saison wird also auch an Montagen Fußball gespielt, das unsrige Team trifft es dabei gleich zweimal. Die Bundesligen fallen seit geraumer Zeit der Spieltagszerstückelung immer mehr zum Opfer. Was mit Samstagsspielen um 18.30 Uhr begann, ging den Weg über Spiele am Sonntagabend und hat nun auch den Freitag und Montag fest im Griff. Dass es dabei weniger um die Entlastung der Mannschaften geht, die international spielen, als doch vielmehr darum, die Fernsehgelder aufzustocken und Vermarktungsräume zu erweitern, ist offensichtlich. Denn auch wenn wir anstelle des Montages gegen Leverkusen am Sonntag gespielt hätten, wären es vor und nach den Marseille-Spielen einmal drei und einmal vier Tage „Entlastungpause“ gewesen. Das Argument ist also in Gänze obsolet und das Montagsspiel somit in keiner Form sinnvoll. Weder für die Mannschaft, noch für alle Fans und StadionbesucherInnen, denen mit diesen Terminierungen immer mehr Hürden aufgebaut werden, die sich kaum bzw. gar nicht mit Arbeit, Schule, Ausbildung und Universität vereinbaren lassen.</div>
<div style="text-align: center;">
<hr>
</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">Daher hat sich eine Vielzahl der Fans und Fanclubs dafür entschieden, den Protest gegen das Montagsspiel sichtbar ins Stadion zu tragen und klar zu zeigen, was sie davon halten:</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">
<hr>
</div>
<div>&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Während der ersten Halbzeit wird es im Sektor B keinen organisierten Support geben, wir werden auf jegliche Fan-Utensilien verzichten und ebenfalls auf unsere Stimmen. Dieser Schritt mag radikal sein, doch ist er für uns ebenso ein notwendiger. Wir können und wollen diesen Spieltag nicht als normalen Spieltag anerkennen und behandeln. Daher werden wir ein klares und sichtbares Zeichen setzen, was wir von Montagsspielen halten und unsere Meinung dazu frei äußern. Dazu wollen wir, wie bereits erwähnt, auch auf unseren Support verzichten. Nicht zuletzt auch für all diejenigen, für die ein Stadionbesuch an solchen Terminen unmöglich&nbsp; wird, um uns mit ihnen solidarisch zeigen.&nbsp;</strong></div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Die zweite Halbzeit wollen wir anders gestalten. Sie wird nach Absprache mit einer Großzahl an anderen Fanclubs „normal“ verlaufen und auch support-technisch wieder angeleitet werden. Damit wollen wir den direkten Kontrast der Halbzeiten aufzeigen und ein mögliches Szenario beschreiben, wie eine Stadionatmosphäre aussehen kann und wie sie nicht aussehen sollte.&nbsp;</strong></div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">
<hr>
</div>
<div style="text-align: center;">Selbstredend wissen wir darüber, dass unser Protest bei weitem nicht dazu beitragen wird, bei allen EntscheidungsträgerInnen ein Umdenken zu bewirken. Dennoch ist es uns ein wichtiges Anliegen, welches wir direkt ins Stadion tragen wollen. Wir werden unsere Entscheidung und die dazugehörigen Beweggründe auch dem Verein und der Mannschaft mitteilen, der wir am Montagabend nichts anderes als den Sieg wünschen. Zwar schmerzt es uns, ihr dabei nur mit halber Kraft helfen zu können, aber aus den genannten Gründen haben wir uns ebenso dafür entschieden und dies reiflich überlegt.</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">
<hr>
</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">Dafür stehend,</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">rasenballisten e.V.</div>
<div style="text-align: center;">Red Aces Leipzig</div>
<div style="text-align: center;">Fraktion Red Pride</div>
<div style="text-align: center;">LeCrats</div>
<div style="text-align: center;">Red Business</div>
<div style="text-align: center;">L.E. Bulls</div>
<div style="text-align: center;">RB-Freunde Bennewitz</div>
<div style="text-align: center;">RBL Fans Delitzsch</div>
<div style="text-align: center;">Platzhirsche</div>
<div style="text-align: center;">Zone 147</div>
<div style="text-align: center;">Leipzig Fanatics</div>
<div style="text-align: center;">BULLS CLUB e.V.</div>
<div style="text-align: center;">Chaos Gruppe</div>
<div style="text-align: center;">Sprottaer Bullenstall</div>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blickpunkte zur aktuellen Entwicklung innerhalb der Fans von Rasenballsport Leipzig</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/stellungnahmen/blickpunkte-zur-aktuellen-entwicklung-innerhalb-der-fans-von-rasenballsport-leipzig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 23:16:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich genießen wir gerade in vollen Zügen das Sommerloch, waren dabei neue Projekte zu planen, Zukunftspläne zu schmieden oder auch die freien Wochen einfach frei sein zu lassen. Doch leider lassen uns gewisse Thematiken nicht so schnell los, wie es uns lieb und wünschenswert wäre. Anstatt also weiter die Füße hochzulegen, wollen wir bereits mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Eigentlich genießen wir gerade in vollen Zügen das Sommerloch, waren dabei neue Projekte zu planen, Zukunftspläne zu schmieden oder auch die freien Wochen einfach frei sein zu lassen. Doch leider lassen uns gewisse Thematiken nicht so schnell los, wie es uns lieb und wünschenswert wäre. Anstatt also weiter die Füße hochzulegen, wollen wir bereits mit kommenden Worten zu aktuellen Entwicklungen innerhalb der Kurve und des Stadions Stellung beziehen.<br />
<span id="more-4064"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Ende unserer ersten Bundesliga-Saison spitzte sich die Stimmung unter uns Fans, vor allem bei Auswärtsspielen, im negativen Sinne deutlich zu. Als Anlass dafür wurde unter anderem ein Spruchband der Red Aces gegen Dietrich Mateschitz angeführt, dass dessen kontrovers diskutierten Aussagen ad absurdum führen sollte. Es entwickelte sich hier heraus eine Negativ-Stimmung, deren innerster Wunsch es teilweise war, die Red Aces und ihn nahestehenden Menschen aus der Fankurve zu verbannen. So erkannten nun auch ein Zusammenschluss bestimmter Personen die Gunst der Stunde &#8211; wir sprechen von der Gruppe L.E. United.</p>
<p>Die Gruppe sah in der anhaltenden Stimmung die Möglichkeit ihr eigenes Auftreten sichtbarer und legitimer zu gestalten. Stets auf der Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners “Keine Politik im Stadion“ und ihrer Vorstellung, in der Position zu sein, die eigenen Fans beschützen zu müssen, wenn nötig auch gegen eigene, unliebsame AnhängerInnen Rasenballsports. So auch bei den medienwirksamen Vorfällen im Rahmen des Auswärtsspiels bei Eintracht Frankfurt im Mai dieses Jahres. Mit aggressivem Ton wurden Fans von Mitgliedern der Gruppe agitiert, beschimpft oder gar körperlich bedroht. Auch der Versuch, gegen eine „Refugees Welcome&#8220; Fahne vorzugehen, so wie die dahinterstehenden Gruppen als „Scheiss Zecken“ zu betitelten, fällt ebenfalls in das Auftreten der Gruppe hinein.</p>
<p>Beschäftigt man sich mit den einzelnen Personen, die sich unter dem Label „L.E. United“ formiert haben, verwundert ein solches Vorgehen kaum. Als dominant-auftretender Männerbund, der sich selbst als „körperlich recht stabil“ sieht, machen dessen Mitglieder auch aus ihren Meinungen und Ansichten, auf einschlägig bekannten sozialen Netzwerken, öffentlich genau so wenig ein Geheimnis, wie sie teilweise im Stadion durch rassistische oder homophobe Sprüche auffallen. Wer also über die Gruppe L.E. United spricht, muss sich bewusst sein, dass deren Mitglieder das Label “Keine Politik im Stadion“ vor allem deshalb tragen, weil sie rechte bis rechtsoffenene Gesinnungen teilen und an den Tag legen. Diese dürfen unter keinen Umständen den Diskurs innerhalb der Fans bestimmen, geschweige denn einen Platz innerhalb der Kurve bekommen.</p>
<p>Wir brauchen keine Bürgerwehr im Block, die sich an der Dicke ihrer Arme misst. Wir brauchen keine selbstermächtigte Gruppe, die Fans ihrer Mündigkeit entziehen will. Wir brauchen keine dominanten und autoritären Männer, die Frauen nur als zu-beschützende Objekte ansehen anstatt sie als emanzipierter Teil der Kurve zu verstehen. Vor allem brauchen wir aber eine Null-Toleranz Verständnis gegenüber jeglicher Art von Diskriminierung, autoritärem und chauvinistischem Verhaltensmustern, fremdenfeindlichen oder gewaltbereiten Gesinnungen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Es bleibt jedem Mensch in der Kurve selbst überlassen, wie er/sie sich schützt oder durch wen er/sie sich schützen lässt.</p>
<p><strong>Unser Standpunkt ist aber klar: Wir wollen und werden keine Gruppe akzeptieren, die sich über andere hinwegsetzt, Nährboden für rechte Fans bietet und antirassistische AnhängerInnen bedroht!</strong></p>
<p>Wir richten uns daher an alle Fans, sich der Bedrohung bewusst zu machen und unsere Werte einer offenen, selbstbestimmten und vor allem gewaltfreien Kurve zu verteidigen. Daher freuen wir uns an dieser Stelle auch über die Gründung der „Rainbow Bulls“ und ihren Schritt zur Selbstorganisation in einem „schwul-lesbischen Fanclub“. Wir sind solidarisch mit allen, die die Ziele teilen und Ideale manifestieren, von denen unsere Kurve geprägt sein sollte und bisher geprägt wurde. Denn Fußball soll bunt,vielfältig und integrativ sein, nicht braun angehaucht -egal ob wir im Leipziger Innenstadtstadion spielen oder bald durch Europa reisen.</p>
<p>Für eine antirassistische und diskriminierungsfreie Fankurve &#8211; uneingeschränkt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>rasenballisten e.V.</p>
<p>Red Aces Leipzig</p>
<p>Fraktion Red Pride</p>
<p>Lecrats</p>
<p>Rabauken &#8211; Block 31</p>
<p>Red Business</p>
<p>Aktionsbündnis Rasenball gegen Rassismus</p>
</div>
</div>
</div>
</div>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rasenballisten machen Theater!</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/blog/rasenballisten-machen-theater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 13:33:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.red-aces.de/?p=3936</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der rasenballisten e.V. organisiert in Kooperation mit dem Theater der Jungen Welt einen facettenreichen Abend, der am 23.05. neben der Aufführung des Theaterstücks „Juller“ auch eine spannende Diskussion zum Thema „Antisemitismus im Fußball“ beinhaltet. Das Theater der Jungen Welt, beheimatet in Leipzig-Lindenau, feiert mit dem Auftragswerk „Juller“ Premiere. Das Theaterstück ist angelehnt an die Biographie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der rasenballisten e.V. organisiert in Kooperation mit dem Theater der Jungen Welt einen facettenreichen Abend, der am 23.05. neben der Aufführung des Theaterstücks „Juller“ auch eine spannende Diskussion zum Thema „Antisemitismus im Fußball“ beinhaltet.</p>
<p><span id="more-3936"></span></p>
<p>Das Theater der Jungen Welt, beheimatet in Leipzig-Lindenau, feiert mit dem Auftragswerk „Juller“ Premiere. Das Theaterstück ist angelehnt an die Biographie des deutsch-jüdischen Fußballspielers Julius Hirsch.<br />
Jener Julius „Juller“ Hirsch war ein Karlsruher Fußballspieler, wurde Deutscher Meister, war Nationalspieler und Olympiateilnehmer im Jahre 1912. Doch auch sein sportlicher Erfolg konnte ihn nicht davor retten, Opfer von D<span class="text_exposed_show">iskriminierung und Verfolgung zu werden. Am 19.04.1933 veröffentlichten der DFB und die Deutsche Sportbehörde ein Schreiben im Amtsblatt „Kicker“, das sich wie folgt zitieren lässt und den Ausschluss jüdischer Sportler (sic!) aus den Vereinen vorsieht:<br />
&#8222;Der Vorstand des DFB und der Vorstand der Deutschen Sportbehörde halten Angehörige der jüdischen Rasse, ebenso auch Personen, die sich als Mitglieder der marxistischen Bewegung herausgestellt haben, in führenden Stellungen der Landesverbände und Vereine nicht für tragbar. Die Landesverbände und Vereine werden aufgefordert, die entsprechenden Maßnahmen, soweit diese nicht bereits getroffen wurden, zu veranlassen.“</span></p>
<p>1943 wird Julius Hirsch schließlich nach Auschwitz deportiert, wo er am 08.05.1945 für tot erklärt wird. In Auschwitz-Birkenau wurden nach Schätzungen rund 1,1 Millionen Menschen ermordet. Seine Geschichte steht exemplarisch für die Verfolgung und Ermordung der Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus in Europa. Seit 2005 zeichnet der DFB daher mit dem Julius-Hirsch-Preis gesellschaftliches Engagement von Vereinen, Fans und Initiativen aus, die sich für Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit einsetzen.<br />
__________________________<wbr>__________________________<wbr>________<br />
Am 23.05. organisiert der rasenballisten e.V. im Anschluss der Aufführung des Theaterstücks eine spannende Diskussion, in der über Antisemitismus im Sport debattiert wird.<br />
Podiumgäste:<br />
Alon Meyer (Präsident Makkabi Deutschland e.V.)<br />
Ronny Blaschke (freier Journalist, Buchautor)<br />
Vertreter*in des <a href="https://www.facebook.com/Theater.der.Jungen.Welt.Leipzig/" data-hovercard="/ajax/hovercard/page.php?id=284068303211&amp;extragetparams=%7B%22directed_target_id%22%3A1318213174900213%7D" data-hovercard-prefer-more-content-show="1" data-hovercard-obj-id="284068303211">Theater der Jungen Welt Leipzig</a><br />
Moderation: Matthias Kießling (Rotebrauseblogger)<br />
__________________________<wbr>__________________________<wbr>________<br />
Einlass: 19.00 uhr<br />
Beginn: 19.30 Uhr<br />
Tickets: Am Fanstand im Stadion oder per info@rasenballisten.de<br />
Preis: 6 Euro ermäßigt / 12 Euro Vollzahler*in<br />
Hinweis &#8211;&gt; VORERST KEINE ABENDKASSE, NUR VORVERKAUF</p>
<p>** Die Tickets sind auf knappe 100 Stück limitiert **</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter" src="https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18010976_1284791944923101_8631308634672932168_n.jpg?oh=6f992c2effa6c1bff5d2406987c9e942&amp;oe=5996DD98" alt="Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Text"></p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://red-aces-leipzig.org/blog/rasenballisten-machen-theater/">Rasenballisten machen Theater!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://red-aces-leipzig.org">Red Aces Leipzig</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Red Aces und Fraktion Red Pride bringen Fanzine an den Start!</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/blog/red-aces-und-fraktion-red-pride-bringen-fanzine-an-den-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 13:26:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beginnend mit dem Heimspiel gegen Darmstadt veröffentlichen wir nun zu jedem Heimspiel ein Fanzine. Das Heft richtet sich an Jugendliche, junge Erwachsene und alle Kidz im Sektor B. Thematisch widmen wir uns dem Geschehen rund um Rasenballsport, werden aber auch gesellschaftlich relevante Aspekte nicht aus den Augen verlieren. Wir verteilen die Hefte bewusst vor dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Beginnend mit dem Heimspiel gegen Darmstadt veröffentlichen wir nun zu jedem Heimspiel ein Fanzine. Das Heft richtet sich an Jugendliche, junge Erwachsene und alle Kidz im Sektor B.<br />
Thematisch widmen wir uns dem Geschehen rund um Rasenballsport, werden aber auch gesellschaftlich relevante Aspekte nicht aus den Augen verlieren.</p>
<p>Wir verteilen die Hefte bewusst vor dem Stadion. Los geht&#8217;s ab 14:00 Uhr direkt vorm Sektor B. Seid schnell, denn die 16 Seiten starke Pilotausgabe ist auf 200 Exemplare limitiert. Der &#8222;Seelenbinder&#8220; wird zudem kostenlos und gegen Spende angeboten.</p>

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		<title>Informationen bezüglich der Saison 2017/2018</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/blog/informationen-bezueglich-der-saison-20172018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fraktion Red Pride]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 22:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wollen euch mit dieser Information darauf hinweisen, euch im Hinblick auf die nächste Saison eventuell ein paar Urlaubstage freizuhalten und auch den ein oder anderen Euro zurückzulegen. Grund dafür ist die mittlerweile immens hohe Wahrscheinlichkeit internationaler Auswärtsspiele. Natürlich wissen wir, dass viele meinen werden: „Es handelt sich um eine Momentaufnahme!“ oder „Es ist doch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Wir wollen euch mit dieser Information darauf hinweisen, euch im Hinblick auf die nächste Saison eventuell ein paar Urlaubstage freizuhalten und auch den ein oder anderen Euro zurückzulegen.</p>
<p align="left"><span id="more-3607"></span></p>
<p align="left">Grund dafür ist die mittlerweile immens hohe Wahrscheinlichkeit internationaler Auswärtsspiele. Natürlich wissen wir, dass viele meinen werden: „Es handelt sich um eine Momentaufnahme!“ oder „Es ist doch noch mitten in der Saison!“ und auch wir sind uns dessen bewusst. Und natürlich, auch für uns ist es noch etwas surreal und niemand hätte gedacht, dass wir in unserer ersten Bundesligasaison nun dort stehen, wo wir stehen. Aber seien wir jetzt doch auch einmal realistisch: 18 Spiele sind nun absolviert, die Mannschaft hat mit unserer Unterstützung von jenen 13 Spiele gewonnen, drei Unentschieden errungen und lediglich zwei Begegnungen verloren.</p>
<p align="left">Erst am letzten Spieltag haben wir uns gegen den Tabellendritten durchgesetzt und haben somit einen Vorsprung von 10 Punkten auf den dritten Tabellenplatz und 13 Punkte auf Platz Sieben, mit welchem wir uns für einen keinen europäischen Wettbewerb qualifizieren würden. Eine Statistik von 1995/96 bis 2015/16 zeigt, dass für das internationale Geschäft (Rang Sechs) durchschnittlich 52,14 Punkte vonnöten sind.</p>
<p align="left">Das heißt, – bezogen auf die Historie – unsere Mannschaft müsste noch 10 Punkte in den verbleibenden 16 Spielen erringen, in denen insgesamt theoretisch noch 48 Punkte zu holen sind. Dies ist für einen Tabellenzweiten mit einer Ausbeute von bisher 2,3 Punkten pro Spiel und einer dabei konstant guten Leistung alles andere als unwahrscheinlich.</p>
<p align="left">Für alle, die jetzt sagen, wir sollen doch bitte zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf sein: Das sind wir voll und ganz! Absolut niemand hätte sich ausmalen können, dass wir mit solcher Furore in die Bundesliga starten, wir ein (fast) dauerhaft ausverkauftes Stadion aufweisen können und so viele Leipziger_innen quer durch die Republik reisen!</p>
<p align="left">Jedoch sollten wir uns die Fakten, die allen von uns immer noch unfassbar erscheinen, nicht leugnen und uns darüber freuen nächstes Jahr durch Europa zu reisen!</p>
<p align="left">Dieser Appell kommt auch keinesfalls zu früh, da auch wir wissen, dass Viele ihre Urlaubsplanung schon am Anfang des Jahres bei ihren Vorgesetzten einreichen müssen oder die Familie einen Badeurlaub machen möchte. Wieso also nicht noch warten und mit Last-Minute-Schnäppchen den Badespaß mit einem internationalen Auswärtsspiel verbinden?</p>
<p align="left">Fraktion Red Pride – Januar 2017</p>
<p align="left">Quelle: <a href="http://www.bulibox.de/statistik-box/liga1-platz-punkte.html">http://www.bulibox.de/statistik-box/liga1-platz-punkte.html</a></p>

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		<title>quod erat demonstrandum</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/blog/quod-erat-demonstrandum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[IronDome]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2016 16:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.red-aces.de/?p=3031</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Woche vor dem Pokalspiel gegen Dresden. Zeit für uns, vielleicht dem ein oder anderen Menschen ein paar Dinge begreiflich werden zu lassen. Ein Video schafft es innerhalb weniger Tage derartig für Furore zu sorgen, dass ganz Schland und seine WutbürgerInnen an die Decke gehen. Der Tenor scheint klar: „Das Viehzeug muss vernichtet werden“ &#8211; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Eine Woche vor dem Pokalspiel gegen Dresden.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Zeit für uns, vielleicht dem ein oder anderen Menschen ein paar Dinge begreiflich werden zu lassen. Ein Video schafft es innerhalb weniger Tage derartig für Furore zu sorgen, dass ganz Schland und seine WutbürgerInnen an die Decke gehen. Der Tenor scheint klar: „Das Viehzeug muss vernichtet werden“ &#8211; so heißt es zumindest. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Einschlägig dumpfer könnten die Aussagen einer Vielzahl an passionierten Rb Gegnern nicht sein. </span><span class="s1">Definitionshoheit und Argumentation über das Faustrecht kennzeichnen die Allianz ebenso markant. Eine Allianz, Mensch könnte sie auch als Querfront bezeichnen, die sich hier abermals ihr Feindbild sucht, um dieses ihrer Gewalt auszusetzen. Dabei wird mit derart rassistischen, sexistischen und homophoben Worthülsen gearbeitet, dass man sich kaum noch vom montäglichen Abendspaziergang unterscheidet. Wer am Vortag noch als Lügenpresse diffamiert wird,<span class="Apple-converted-space">  </span>erntet heute Sympathie, wenn es sich um den Bericht über die Peinlichkeiten eines Mobi-Videos handelt.</span><span id="more-3031"></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das Amusement eröffnet sich darin, dass dieses Gros eine herrliche Abhandlung davon liefert, wie es um Deutschland und seine Fußballfans bestellt ist. Dumpfe Männlichkeitsriten, treffen auf unreflektierte Ressentiments und Sprachakte, die unwidersprochen Platz in den Kurven und den sozialen Medien finden. Vom Bierkönig in den Stehblock.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wir sehen es überhaupt als kritisch, dass Menschen angeblich fürchten müssen, die Reise in die Landeshauptstadt anzutreten. Wir sind immerhin kein Nazimob, der im Februar mit Fackeln durch Dresden marschiert. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wir haben kein Problem damit, dass wir flinke Füße und dünne Arme haben, wir tragen auch gerne Skinny-Jeans oder wenn wir Lust haben manchmal auch ein Kleid. Besonders cool daran ist, dass wir damit alle verdammt gut zurecht kommen und Spaß daran haben. Das heißt allerdings genau so, dass wenn wir Kritik äußern wollen, oder Aktionen starten, wir es einfach machen. Die Berechtigung dafür holen wir uns nicht auf der Hantelbank, sondern wir nehmen sie uns einfach. Machtspielchen und autoritäre Gebärden können wir daher leider nicht viel abgewinnen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Also, lasst die wirklich wichtigen Kämpfe lieber nicht aus den Augen. Kämpft dafür, dass Stadien diskriminierungsfrei sind. Dass alle Menschen ins Stadion gehen können, die Lust daran haben und sich dort wohlfühlen. Und überlasst Räume nicht denjenigen, die sie zum Gegenteil machen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Sucht kreative Auseinandersetzungen im Stadion auf den Rängen oder mit Texten in euren Medien, startet Aktionen und bleibt kritisch!  </span><span class="s1">Bleibt kritisch wie in Braunschweig und Bremen, in Hamburg oder im Süden Leipzigs. Täglich für die wirklich wichtigen Dinge einzustehen, das verlangt Anerkennung und Respekt.</span></p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>„Books are weapons in a war of ideas“</i> </span></p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">Red Aces, an einem herrlichen Samstag im August</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=E2mVfDlz-E8" target="_blank">Zum Video</a><br />
<a href="http://www.red-aces.de/blog/warum-die-nein-zu-rb-kampagne-zu-kritisieren-ist/" target="_blank">Zum Artikel über die diskriminierenden Strukturen gegen Rb Leipzig</a></p>
<p><a href="http://www.turus.net/sport/fussball/8724-vorwaerts-pack-das-sterni-und-die-banane-ein-rb-leipzig-macht-fuer-dresden-mobil.html" target="_blank">Zum &#8222;turus&#8220;-Artikel</a><br />
<a href="https://mopo24.de/nachrichten/fussball-dresden-rbl-leipzig-rbl-sgd-dynamo-fans-video-151515" target="_blank">Zum &#8222;MOPO24&#8220;-Artikel</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/turus.netMagazin/posts/10154404428712866" target="_blank">Kommentare auf Facebookseite von &#8222;turus&#8220;</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/mopo24.dresden/posts/1386378044725632" target="_blank">Kommentare auf Facebookseite von &#8222;MOPO24 Dreden&#8220;</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1079989192086777&amp;id=205476666204705&quot;" target="_blank">Kommentare auf Facebookseite &#8222;Scheiss Red Bull Leipzig&#8220;</a></p>

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		<title>08/15 statt 0341 &#8211; Krawall und Randale oder der Neubau eines Stadions</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/blog/0815-statt-0341-krawall-und-randale-oder-der-neubau-eines-stadions/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rex Schkeuditzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 15:41:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.red-aces.de/?p=2993</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachfolgend soll ein hypothetisches Szenario für einen möglichen Stadionneubau gezeichnet werden. Dies geschieht in Form eines fiktiven Artikels einer regionalen Zeitung. Alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und realen Handlungen sind rein zufällig. Leipzig. Beginn der Saison 2020/21. Die neue Red Bull Arena wird eröffnet. Dieses Glanzstück der Architektur von Herzog &#38; de Meuron und gmp-Architekten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Nachfolgend soll ein hypothetisches Szenario für einen möglichen Stadionneubau gezeichnet werden. Dies geschieht in Form eines fiktiven Artikels einer regionalen Zeitung. Alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und realen Handlungen sind rein zufällig.</span></p>
<p><span id="more-2993"></span></p>
<div style="background-color: azure;">
<div id="attachment_2994" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-2994" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2994 size-medium" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2016/07/ral2011.png" alt="RAL 2011" width="290" height="300" /><p id="caption-attachment-2994" class="wp-caption-text">Mit Farbe gegen das System. RAL</p></div>
<p><b style="font-size: 15px;">Leipzig</b>. Beginn der Saison 2020/21. Die neue Red Bull Arena wird eröffnet. Dieses Glanzstück der Architektur von Herzog &amp; de Meuron und gmp-Architekten fügt sich ein in die Reihe wunderschöner Stadien auf der ganzen Welt. Von Peking über Manaus bis hin zur Allianz-Arena bekommt Leipzig endlich ein individuelles Stück Regionalität. Dabei konnten die Architekten auf ihre Erfahrungen beim Bau der Elbphilharmonie und des Flughafens Berlin Brandburg zurückgreifen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Großes für Leipzig</h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Den Verantwortlichen des viermaligen deutschen Meisters aus Leipzig war dieser Bezug zur Region sehr wichtig. Erkennen kann man diesen Ansatz vor allem an der Verwendung regionaler Produkte wie Wellblech und Beton sowie der Nähe zum Ortsschild von Leipzig, welches in nur 2km Entfernung vom Stadion nun auch ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen darstellt. Auch auf eine direkte Anbindung der S-Bahn zum zentralen Einkaufszentrum im berühmten Leipziger Hauptbahnhof, der nun dauerhaft in rotes Licht getaucht am abendlichen Firmament erstrahlt, legte man sehr viel Wert.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Dem Bau des neuen Fußballtempels ging eine lange Zeit von unqualifizierten Protesten voraus. Begonnen haben diese noch mit der eher unverfänglichen aber dafür umso penetranteren Verwendung des Namens „Zentralstadion“ einiger ewig Gestrigen, die den neuen Namen “Red Bull Arena” nicht akzeptieren wollten. Da die Marketingabteilung allerdings zu der Auffassung gelang, dass das Bild eines Stadions, eingebettet in eine alte Bauruine aus den 50ern, aufgrund seiner antiquierter Infrastruktur einfach nicht mehr dem innovativen Bild einer aufstrebenden Sportmarke entspräche, musste diese einsame Gruppe verträumter Nostalgieromatiker letztlich doch das Nachsehen haben.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;">&#8222;Der gesamte Sektor B schien zu brennen&#8220;</h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Mit der Verkündung des Gewinnerentwurfs und des Zeitplans der Bauarbeiten radikalisierten sich nun auch die Proteste dieser so genannten „Fans“. Die zahlreichen Stimmungsboykotts und Mahnwachen konnten zwar anfangs noch als harmlos bezeichnet werden, doch nachdem auch eine an Heiko Rosenthal gerichtete Onlinepetition, in der eine salomonische Zwangsenteignung der ZSL gefordert wurde, die den Zank ums Zentralstadion beilegen sollte, keinerlei Resonanz auslösen konnte, fanden derartige friedliche Protestformen ihre Zäsur im Spiel gegen Ingolstadt. Anstatt die Mannschaft durch Schlachtrufe nach vorne zu peitschen, schien der gesamte Sektor B, illuminiert durch tausende Pyro- und Rauchfackeln, zu brennen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Aufgrund der daraus resultierenden 1.312 bundesweiten Stadionverbote sollte der berühmt berüchtigte Sektor B, der bis dato als Epizentrum der Leipziger Stimmung galt, für volle zwei Jahre so gut wie leer sein. Menschen, denen der organisierte Support sowieso egal war, frohlockten über die dem Spiel angepassten Stimmung. Doch diese kollektive Gleichgültigkeit radikalisierte den Protest nur noch mehr.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Rasenballistischer Herbst</h2>
<div id="attachment_2994" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-2994" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2994 size-medium" src="http://www.red-aces.de/wp-content/uploads/2016/07/gefangener_der_ral-290x300.jpg" alt="gefangener_der_ral" width="290" height="300" srcset="https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2016/07/gefangener_der_ral-290x300.jpg 290w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2016/07/gefangener_der_ral-768x796.jpg 768w, https://red-aces-leipzig.org/wp-content/uploads/2016/07/gefangener_der_ral.jpg 864w" sizes="(max-width: 290px) 100vw, 290px" /><p id="caption-attachment-2994" class="wp-caption-text">Teile dieses Fotos könnten die Fans verunsichern und wurden deshalb zensiert.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Während eines Mittwochtrainings tauchte der, sich um Rb verdient gemachte, Kapitän Dominik Kaiser plötzlich nicht mehr auf. Über den Verbleib des Mittefeldspielers herrschte nur kurz Verwunderung, denn einige Zeit später erschien ein Bekennerschreiben, in dem unter der Überschrift „Kommando Christian Reimann“ der Verbleib im Zentralstadion verlangt wurde. Unterschrieben war das Bekennerschreiben nur mit dem ominösen Kürzel „RAL“.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Der Verfassungsschutz tappte lange Zeit auf einer falschen Fährte, weil zunächst zwanghaft versucht wurde, dieses Kürzel irgendwie mit dem gleichnamige Farbsystem in Verbindung zu bringen. Erst nachdem den Ermittlern Zugriff auf die Datenbank gewährt wurde, die seit der Personalisierung der Auswährstickets nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga entstanden war, konnte das Fahndungsnetz um die Übeltäter enger gezogen werden. Dieses zuvor als rechtswidrig eingestufte Verhalten des Konzerns, dass zunächst noch auf heftige Kritik durch den BfDI stieß, konnte mit der zwei Wochen später im Eilverfahren novellierten Neufassung der Vorratsdatenspeicherung aber zum Glück dann auch mit rechtsstaatlichen Argumenten legitimiert werden. Alle tatverdächtigen Personen stammten demnach aus dem direkten Umfeld einer sich immer stärker radikalisierende Gruppierung, die bereits in der Vergangenheit vor allem durch geschmuggelte Spruchbänder und drogenverherrlichende Choreografien auf sich aufmerksam machte. Trotz dieses Fahndungserfolges konnten die Täter allerdings nie eindeutig dingfest gemacht werden.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Rache des Ex-Majors</h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Zum Schutz der übrigen Mannschaft stellte man deswegen jedem Spieler einen erfahrenen Mitarbeiter des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) zur Seite. Durch lange Verhandlungen mit der DFL und dem DFB konnte sogar sichergestellt werden, dass diese auch während des Spiels den Spieler permanent zur Seite standen. Dies stellte vor allem bei schnellen Spielern eine eher sportliche denn eine technische Herausforderung dar. Zum neuen Chef der SoKo “REXit”, dessen Name sich aus der Verschmelzung von „Red Bull“ und „Exit“ ergibt, wurde kurzerhand der ehemalige </span><span style="font-weight: 400;">Major der Volkspolizei </span><span style="font-weight: 400;">Matthias Uwe ernannt, der damit seiner Pensionierung endgültig ein Schnippchen schlagen konnte. Doch die darauffolgende Ruhe sollte nur von kurzer Dauer sein.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">So schmuggelten sich zum Saisonabschlussspiel gegen Hoffenheim tausende Stadionverbotler eingerollt in Fahnen ins Stadion. Die darauffolgende Pyroaktion stellte den launigen, spielabhängigen und fröhlichen Support, der die vergangenen Spiele geprägt hatte und der überwiegend aus einer Variation aus „Auf geht‘s Leipziger Jungs” und ”Auf geht‘s Rot-Weiß“ bestand, deutlich in den Schatten. Schlägereien auf den Tribünen und Spruchbänder, wie “M.U. &#8211; Halt den Mund, deine Pensionierung hatte einen Grund!”, waren das Ergebnis dieses unrühmlichen Spieltags.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Kommando „Wir sind Zorniger“</h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Besonders widerlich war jedoch die Präsentation der Geisel Dominik Kaiser im Zentralstadion-Kostüm. Er konnte unverletzt, etwas abgemagert und ein bisschen verwahrlost anzusehen, geborgen werden. Man konnte nur hoffen, dass mit dem Umzug ins neue Stadion alles besser werden und diese hässlichen Bilder der Vergangenheit angehören würden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Doch da hatte man die Rechnung wohl ohne die zahlreichen jungen Stürmer und Dränger gemacht. So drangen vor der Vollendung des Neubaus bisher Unbekannte in den Komplex ein und randalierten ohne jeglichen Respekt vor fremden Eigentum in diesem frischen Tempel moderner Fußballkultur. Überwachungsaufnahmen konnten zeigen, dass ca. 51 Personen zum einen die frischen VIP-Lounges mit Bitumen unbrauchbar machten und zum anderen ein großes Bild des Zentralstadions auf die gesamten Ränge malten. Auch hier tauchte ein Bekennerschreiben auf, diesmal unter dem Kommando-Namen „Wir sind Zorniger“.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Trotz dieser Proteste konnte das neue Stadion fristgerecht fertiggestellt werden. Endlich konnten begeisterungsfähige Konsumenten des modernen Fußballs in ihrer eigens erworbenen VIP-Lounge das Spiel genießen und bei einem zarten Rinderfilet neue geschäftliche Horizonte erschließen. Die unliebsame und teure Fankurve wurde kurzerhand auf 23 Plätze beschränkt, was kaum ein Problem darstellte, weil launige Gassenhauer wie „Schalalalalala *klatsch* *klatsch* (3x) &#8211; Rasenballsport Leipzig“ nun per Knopfdruck von Tim Thoelke abgespielt werden konnten.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Ein gekaufter Frieden?</h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Seit einiger Zeit beruhigte sich auch die Situation mit den so genannten „Fans“. Die Rasenballisten konnten den Vereinsnamen  „Rasenballsport Leipzig”, nach zähen Verhandlungen mit DFB/DFL und  „Onkel Didi”, wie sie den Firmenpatriarch liebevoll nennen, für einen symbolischen Selbstkostenbeitrag von 25.000 Euro übernehmen. Vor allem durch die Übernahme des Sächsischen Fußballverbands hatte sich die Möglichkeit ergeben, dass der dreifache Gewinner der UEFA Champions League, nun endlich als Red Bull Leipzig firmieren konnte, der alte Name somit frei wurde.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Zusätzlich konnte mit der ZSL über einen Dauernutzungsvertrag des Zentralstadions verhandelt werden. Dass der neugegründete Rasenballsport Leipzig nun auch in der 3. Kreisklasse die alte Spielstätte weiter bewirtschaftet, dürfte vor allem Michael Kölmel in die Hände spielen, hatte dieser sich im Verhandlungspoker um das Zentralstadion mit Red Bull doch einst deutlich verzockt. Nun kann allerdings erneut auf sprudelnde Einnahmen gehofft werden. Dass das angestrebte Ziel “Liga 3 in 20 Jahren” allerdings wirklich umgesetzt werden kann, wird von Kennern der Szene nur müde belächelt. So ist doch im gesamten Bundesgebiet bekannt, dass die Gruppierungen um die Rasenballisten ihre Aktivitäten bezüglich der Ausbildung einer Fankultur und -struktur nur deswegen aufrecht erhalten konnten, weil sie regelmäßig mit Zuschüssen für Choreografien und Auswärtsfahrten vom Konzern aus Österreich subventioniert wurden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 400;">Letztlich können also alle beteiligten “Player” zufrieden sein, denn nach einem Parkplatz muss nun endlich niemand mehr suchen.</span></p>
</div>
<p style="text-align: justify; background-color: beige;"><span style="font-weight: 400;"><strong>Disclaimer:</strong> Dieser Text darf NICHT als Drohung und auf GAR KEINEN Fall als Anleitung für eine vereinspolitische Revolte verstanden werden, denn Politik hat im Stadion NICHTS zu suchen!</span></p>

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		<title>Heimspiel Berliner AK</title>
		<link>https://red-aces-leipzig.org/blog/heimspiel-berliner-ak/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Red Aces]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 05:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.red-aces.de/?p=431</guid>

					<description><![CDATA[<p>Samstag Mittag konnte die Fanszene noch die letzten Spruchbänder für heute fertig machen. Bei gefühlten 30°C und einem guten Grillmeister kam dann folgendes zu stande: &#8222;Leidenschaft kennt keine Liga&#8220;. Das sollte also unser heutiges Motto sein! Zum Anpfiff dann die Kür, ein prächtiges Fahnenmeer, sowie Doppelhalter und Schals gingen in die Höhe, zusammen mit dem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag Mittag konnte die Fanszene noch die letzten Spruchbänder für heute fertig machen.<br />
Bei gefühlten 30°C und einem guten Grillmeister kam dann folgendes zu stande:<br />
<strong>&#8222;Leidenschaft kennt keine Liga&#8220;</strong>.<br />
 Das sollte also unser heutiges Motto sein!<br />
Zum Anpfiff dann die Kür, ein prächtiges Fahnenmeer, sowie Doppelhalter und Schals gingen in die Höhe, zusammen mit dem Spruchband! Das Wetter spielte mit und so konnte einem guten Spiel kaum etwas im Wege stehen.<br />
<span id="more-431"></span></p>
<p>Von den Spielern konnte man leider nicht wirklich ein Kämpferherz sehen, oder die nötige Härte für so ein Spiel.<br />
Letztendlich ging alles glatt und ein 2:1 Heimsieg sprang heraus.<br />
Der Heimsupport ließ leider wieder mal zu wünschen übrig. Nur selten konnte der B-Block mit euphorischer Stimmung überzeugen – eins der ganz gewöhnlichen Heimspiele im Zentralstadion. Der einzige Höhepunkt des Spiels fand inmitten der Ränge des Block 28 statt. Ein sich als Berliner ausgebender, provozierte mit dumpfen Sprüchen, deren Inhalt klar zu vernehmen war: Scheiss Red Bull! Doch anstatt die Klappe zu halten, machte er weiter, und einer verpasste ihm ordentlich! Der Ordnerdienst durfte sich auch mal kurz austoben und regelte die Situation.<br />
Auch wenn rein aus eigener Kraft nix mehr möglich ist, sollte jeder noch bis zum Schluss hoffen. Vielleicht lässt der Leipziger Vorstadt Verein auch noch einmal Punkte.<br />
Nächsten Sonntag ist dann endlich wieder Auswärtsspiel – beim VFB Germania Halberstadt. Dort heißt es dann auch wieder, Support bis nix mehr geht. </p>
<p><strong>ALLE SONNTAG NACH HALBERSTADT!<br />
AVANTI!</strong><br />
Infos bei den bekannten Leuten.</p>
<p><em>(Bilder folgen)</em></p>

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